Elefanten von

Schluss mit der Qual

Elefanten - Schluss mit der Qual © Bild: News/Ian Ehm

Fünftausend Elefanten werden im südostasiatischen Myanmar zur Teakholzgewinnung eingesetzt. Unter schwersten Qualen müssen die Tiere helfen, jenen Wald zu roden, der eigentlich ihr Lebensraum sein sollte.

Taugen sie nicht mehr für die Schwerarbeit in der Holzindustrie, werden sie ausgesetzt oder an Unternehmen der Tourismusbranche in benachbarten Länder wie Thailand verkauft. Denn dort sind die Rüsselträger die wichtigste Attraktion für Urlauber. Für nicht wenige ist der Ritt auf dem gewaltigen Tier ein Abenteuer, das um jeden Preis bestanden werden muss. Den meisten ist das Leid ihrer Reittiere gar nicht bewusst. Sie sehen deren Tränen nicht, spüren nicht den Schmerz, wenn die grauen Riesen mit eisernen Widerhaken traktiert werden.

Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten will dem mit dem Elefantenschutzzentrum Elephants Lake in Südostasien Einhalt gebieten. 1.000 Arbeitselefanten, die nicht mehr gebraucht werden, sollen auf dem 17.000 Hektar großen Gelände ein neues Zuhause finden.

© VIER PFOTEN Ai Weiwei fordert Freiheit für die Elefanten von Myanmar

Der chinesische Künstler Ai Weiwei, der vor wenigen Wochen beim ersten Wiener Tierschutzgipfel für gequälte Kreaturen das Wort erhob, begleitete Amir Khalil von Vier Pfoten nach Myanmar, um die Unternehmung zu unterstützen. Auch Sie können Elefanten helfen. Verzichten Sie auf Elefantenritte in Ihrem Urlaub. Und: Prüfen Sie genau, woher die Teakholzmöbel stammen, die Sie erstehen wollen. Denn nur wer konsequent ist, hilft.

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