Eislaufen am Rathaus von

Verregneter Eistraum

Bürgermeister Häupl gab "Eis frei". Areal ist heuer mehr als 7.000 Quadratmeter groß.

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    Bürgermeister Michael Häupl bei der Eröffnung des "Wiener Eistraums 2012"

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    Teilnehmer der Eröffnungszeremonie

Winterstimmung schaut anders aus: Bei strömendem Regen hat Bürgermeister Michael Häupl die 17. Auflage des Wiener Eistraums am Rathausplatz offiziell eröffnet. Nach einer Showeinlage mit Tanz, Akrobatik und einer Trommelperformance hieß es "Eis frei" für hauptsächlich jugendliche, niederschlagsresistente Freizeitsportler. Sie wagten sich trotz unwirtlichen Wetters aufs spiegelglatte Parkett, schließlich war der Besuch am Eröffnungsabend gratis.

Die Eröffnung startete mit einer Showeinlage, an der 40 Künstler beteiligt waren. Zu sehen gab es Auszüge aus dem Eismärchen "Polaris". Die in weiß-silbrige Kostüme gehüllten Tänzer zeigten dabei für die kalte Jahreszeit teils erstaunlich viel Haut. Feuerkünstler sorgten zumindest visuell für ein wenig Wärme.

Im Anschluss hielt Häupl - geschützt von einem roten Regenschirm - eine kurze Rede. Sein Verhältnis zum Eislaufsport sei altersgemäß: "Früher hat man mich beim Eishockey gesehen, jetzt sieht man mich beim Eisstockschießen", analysierte das Stadtoberhaupt den Wandel der Zeit.

Laut Veranstaltern wird das Kufenvergnügen mit 390.000 Euro aus der Stadtkasse unterstützt. Das entspricht einem Viertel des Eistraum-Gesamtbudgets. Die restlichen 75 Prozent setzen sich aus Sponsorenbeiträgen, Eintritten, Gastro-Mieten und dem Schlittschuhverleih zusammen.

Areal so groß wie noch nie
Den Schlittschuhläufern wird in der diesjährigen Eistraumsaison so viel Fläche wie noch nie geboten. Das Areal wurde heuer nämlich auf mehr als 7.000 Quadratmeter vergrößert - nach 6.000 Quadratmetern im Vorjahr. Erstmals ist der gesamte südliche Teil des Rathausparks in die Veranstaltung integriert. Die schmale Eisbahn namens Traumpfad, die sich durch den Park schlängelt, wurde auf einen Kilometer erweitert.

Eisstockschützen stehen wie gewohnt wochentags von 17.00 bis 22.00 Uhr mehrere Bahnen zur Verfügung. Die Gastrostände werden heuer am Rathausplatz, also zwischen den Eisflächen, positioniert. Dort werden hungrige Besucher mit heißen Getränken und Speisen versorgt. Erstmals gibt es heuer sogar eine Almhütte, die zum Verweilen einlädt.

Bis 4. März täglich von 9.00 bis 22.00 Uhr geöffnet
Bis 4. März ist die Eisfläche täglich von 9.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet gleich viel wie im Vorjahr - nämlich sechs Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder und Senioren. Zusätzlich werden zwei Euro Ticket-Pfand eingehoben. Schulklassen sowie Kindergarten- und Hortgruppen können an Schultagen von 9.00 bis 16.00 Uhr in Begleitung gratis ihre Runden drehen.

Wer keine adäquate Ausrüstung besitzt, kann aus mehr als 1.200 Paaren mit Warmluft vorgewärmten Schlittschuhen auswählen. Kinder haben zudem die Möglichkeit, gratis Schutzhelme auszuborgen.

Kommentare

Eistraum Was passiert eigentlich mit der gewonnenen Abwärme der Kältemaschinen ? Die Grünen haben da hoffentlich an eine umweltfreundliche Installation gedacht?

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