Eisiger Wind, Kälte und Schneetreiben:
Väterchen Frost lässt einfach nicht locker

Prognose: Temperaturen sinken noch weiter ab Minus 22 Grad auf Ötztaler Gletscher gemessen

Eisiger Wind, Kälte und Schneetreiben:
Väterchen Frost lässt einfach nicht locker © Bild: APA/Gindl

Eisiger Wind, Schnee, Kälte: Das frostige Wetter wird in den kommenden Tage nicht besser. Ganz im Gegenteil, laut den Meteorologen von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wird es noch kälter. Auf einer Höhe von 1.000 Metern könnten es am Freitag bis zu minus 15 Grad Celsius werden.

In Obergurgl in Tirol wurde auf über 1.900 Metern minus 21 Grad gemessen, in St. Jakob im Defreggental auf 1.400 Metern minus 17 Grad. Am kältesten war es auf 3.000 Metern Höhe auf dem Ötztaler Gletscher mit minus 22 Grad. In den Städten erreichten die Temperaturen minus acht Grad wie in Bad Gastein, Kitzbühel oder Lilienfeld. "Es ist aber noch nicht dramatisch", sagte Meteorologe Andreas Frank.

Schnee bleibt liegen
In den kommenden Tagen wird es immer wieder leicht schneien, besonders im Norden und im Osten. Der Schnee bleibt auch liegen. "Der Schnee ist locker und kalt, für den Verkehr wird es keine Probleme geben", sagte Frank.

Vorsicht vor Unterkühlung
Wenn die Temperatur wie in den vergangenen Tagen immer weiter unter den Gefrierpunkt sinkt, steigt nicht nur der "Fröstl-Faktor" - es drohen auch Erfrierungen und Unterkühlungen. Ab einer Temperatur von minus fünf Grad besteht die Gefahr von Kälteschäden an den Händen und im Gesicht, so das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK). Ein Risikofaktor ist aber vor allem der Wind, der die Temperaturen nicht nur kälter erscheinen lässt, sondern auch das Gesundheitsrisiko erhöht. Bei Böen können laut ÖRK bereits null Grad gefährlich sein.

(apa/red)