Eishockey-Team zu schlecht für die A-WM:
2:5-Pleite fixiert Abgang in Zweitklassigkeit

Österreichs Cracks verlieren gegen Dänemark Nach WM 2005 und 2007 schon wieder abgestiege

Eishockey-Team zu schlecht für die A-WM:
2:5-Pleite fixiert Abgang in Zweitklassigkeit © Bild: APA/Fohringer

Die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft ist so wie 2005 (Innsbruck) und 2007 (Moskau) auch bei der WM in der Schweiz in die Zweitklassigkeit abgestiegen. Die ÖEHV-Auswahl musste sich im letzten und entscheidenden Spiel der Relegationsrunde in Kloten Dänemark trotz schneller 2:0-Führung noch mit 2:5 geschlagen geben und verpasste damit das Ticket für die WM 2010 in Deutschland.

Dabei hatte alles noch nach Wunsch begonnen. Zunächst tankte sich Trattnig durch, Torhüter Galbraith wehrte ab, aber den Abpraller verwertete Roland Kaspitz bereits nach 48 Sekunden zum 1:0. In Unterzahl gelang der zweite Treffer. Oliver Setzinger wurde ideal von Thomas Koch bedient, zog auf und davon und schob den Puck Galbraith zwischen die Schoner durch (3.). Die Bergström-Truppe hatte die Partie sicher im Griff, kassierte aber nach einem haarsträubenden Fehler von Darcy Werenka den Anschlusstreffer. Der Verteidiger ließ völlig unbedrängt die Scheibe liegen, Jakobsen brauste heran, umkurvte das Tor und legte den Puck zum 1:2 im Netz ab (15.).

Es sollte noch schlimmer kommen. Denn so gut das Unterzahlspiel funktionierte, in dem Österreich nach Finnland die zweitbeste Statistik hatte, so enttäuschend war das Powerplay. Acht Minuten spielten Unterluggauer und Co. im Mitteldrittel erfolglos mit einem Mann mehr und kassierten dabei sogar den Ausgleich. Nachdem Vanek eine große Chance ausließ (28.), verlor Andre Lakos nicht zum ersten Mal in diesem Turnier als letzter Mann die Scheibe. NHL-Spieler Mikkel Bödker ließ sich die Chance nicht nehmen und traf im Konter zum 2:2 (28.).

Danach war totale Verunsicherung angesagt. Christensen (46.) und Degn (52.) sicherten Dänemark schließlich den Klassenerhalt, Bödker fixierte mit einem Treffer ins leere Tor den Endstand (60.).

(apa/red)