Eishockey-B-WM künftig in zwei Gruppen:
Aufteilung dann in 1a und 1b in Division I

Nur mehr stärkste Teams sollen zur Elite-WM fahren Neuerungen auch in höchster IIHF-Veranstaltung

Am Rande der Eishockey-Weltmeisterschaft in Bratislava hat der internationale Eishockey-Verband (IIHF) einen neuen Modus für die B-WM, an der nach dem Abstieg auch Österreich teilnehmen wird, beschlossen. Es spielen zwar wie bisher zwölf Teams in der Division I, diese werden aber in 1a und 1b geteilt.

Eishockey-B-WM künftig in zwei Gruppen:
Aufteilung dann in 1a und 1b in Division I

Aus der a-Division steigen zwei Mannschaften zur A-WM auf, ein Team steigt in die b-Division ab, aus der wiederum ein Team den Aufstieg schafft. Die Einteilung der zwei Gruppen erfolgt aus der Weltranglisten-Platzierung. 2012 wird es die ÖEHV-Auswahl demnach in der Division Ia mit Slowenien, der Ukraine, Japan, Großbritannien und Ungarn zu tun bekommen. Der endgültige Beschluss über Termin, Gruppenzusammenstellung und Austragungsort erfolgt am Samstag.

Der IIHF will durch die Umstellung für ausgeglichenere WM-Turniere und spannendere Spiele sorgen. "Durch diese Umstellung werden in etwa gleich starke Gruppen entstehen", sagte ÖEHV-Präsident Dieter Kalt. Das klar ersichtliche Ziel sei, dass nur mehr die stärksten Teams zur Elite-WM fahren. "Daher müssen auch wir in der Division Ia sehr gut sein, um einen der beiden ersten Plätze zu belegen", fügte Kalt hinzu.

Änderungen auch in A-Gruppe
Bereits im vergangenen Jahr hatte der IIHF eine andere Reform beschlossen, wonach das Turnier 2012 in Finnland und Schweden in je zwei Gruppen zu acht Nationen stattfindet. Die besten vier Teams steigen ins Viertelfinale auf, die jeweils Letzten steigen in die Division I ab.

(apa/red)