Einwohnerzahl Österreichs 2007 gestiegen:
Leichter Bevölkerungszuwachs von 0,4%

Deutlichstes Wachstum in Wien mit 0,9% vermerkt Zu 76% auf Zuwanderung aus Ausland zurückführbar

Mehr Menschen in Österreich: Auch im Jahr 2008 nahm laut Statistik Austria die Einwohnerzahl zu - um 0,4 Prozent. Zu 76 Prozent war das auf Zuwanderung aus dem Ausland zurückzuführen. Am deutlichsten wuchs die Einwohnerzahl in Wien mit 0,9 Prozent, am unteren Ende der Bundesländerskala liegt Kärnten mit plus 0,1 Prozent, teilten die Statistiker mit.

Zu Jahresbeginn 2008 betrug die Einwohnerzahl Österreichs rund 8,334 Mio. Personen, um 35.400 (0,4 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor (1.1.2007: 8,299 Mio.) Den vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria zufolge dürfte das Bevölkerungswachstum 2007 damit geringfügig über dem Niveau des Jahres 2006 liegen. Der Anstieg der Einwohnerzahl beruht ebenso wie in den vergangenen Jahren zu drei Viertel (76 Prozent) auf Nettowanderungsgewinnen gegenüber dem Ausland.

Wien liegt bei Zuwachs vorne
Das relativ stärkste Einwohnerplus verzeichnete Wien. Dort stieg die Bevölkerungszahl von 1,664 Mio. auf 1,678 Millionen. In Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark lag das Wachstum mit 0,2 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, in Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg geringfügig darüber.

Insgesamt nahm die Bevölkerung in und um den Ballungszentren stärker zu. "Verlierer" mit Bevölkerungsverlusten waren so wie in den vergangenen Jahren die obersteirischen Bezirke Leoben, Murau, Mürzzuschlag, die niederösterreichischen Bezirke Waidhofen an der Ybbs und Gmünd.

Nach den vorläufigen Ergebnissen der Bevölkerungsstatistiker für den Jahresbeginn 2008 hatten zu diesem Zeitpunkt 855.708 ausländische Staatsangehörige ihren Hauptwohnsitz in Österreich. Das entsprach zehn Prozent der Gesamtbevölkerung und ist ein Plus von rund 30.000 Personen gegenüber dem 1. Jänner 2007. Der Zuzug war überproportional stark aus Deutschland, Rumänien und Bulgarien. (apa/red)