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Einkaufssackerl aus
Plastik künftig nicht mehr gratis

Kosten von fünf bis 50 Cent - Grünen ist Entwurf nicht ausreichend

Plastiksackerl © Bild: APA/Fohringer

Einkaufssackerln aus Plastik sollen ab 1. Jänner nicht mehr gratis sein. Das sieht der Entwurf des Umweltministeriums zur Umsetzung einer vor zwei Jahren erlassenen EU-Richtlinie vor. Die Begutachtungsfrist ist mit Mittwoch zu Ende gegangen, wie das Ö1 Mittagsjournal berichtete.

Der "Letztvertreiber von Kunststofftragetaschen" hat laut dem Entwurf künftig ein Mindestentgelt einzuheben. Sehr leichte Kunststofftragetaschen - ausgenommen sind jene, in die Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Kräuter, Brot, Gebäck oder Snacks verpackt werden - kosten dann mindestens fünf Cent, für leichte Plastiksackerln muss man 30, für schwere Kunststofftragetaschen 50 Cent zahlen. Im Kassenbereich dürfen keine Gratis-Plastiksackerl mehr aufliegen, wiederverwendbare Einkaufstaschen als Alternative müssen angeboten werden.

Schon jetzt gab es einen, laut Umweltministerium erfolgreichen, Pakt mit dem Handel zur Redaktion der Sackerln. Kritik am Entwurf kam von den Grünen: Man stelle sich wirksame Maßnahmen wie z.B. ein Verbot oder eine Steuer auf Plastiksackerln vor, sagte Umweltsprecherin Christiane Brunner im Radio.

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