Leben von

Ein guter Kauf

Umweltschutz oder -zerstörung? Ausbeutung oder Fairness? Es ist unsere Entscheidung.

Einkaufsstraße © Bild: Thinkstock

Ethischer Konsum: Im Supermarkt und im Kaufhaus entscheiden wir, welche Formen der Produktion wir unterstützen und welche wir ablehnen. Umweltschutz oder Umweltzerstörung, Ausbeutung oder faire Arbeitsbedingungen?

Das Obst wurde aus Südamerika eingeflogen und ist voller Pestizide, die Milch gaben Kühe, die niemals auf einer Weide grasten. Die Kleidung nähten ausgebeutete Arbeiterinnen in Südostasien, und jedes Jahr landet ein gut funktionierendes Smartphone im Müll, weil ein brandneues hermuss. So einen Lebensstil lehnen immer mehr Menschen ab. Sie wollen Ausbeutung, Tierquälerei und Umweltzerstörung nicht mehr unterstützen, wenn sie einkaufen gehen. Nachhaltig zu denken ist heutzutage nicht mehr belächelten Idealisten und Asketen vorbehalten, sondern zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten und Altersstufen. "Viele Menschen wollen Genuss und gutes Gewissen vereinbaren", sagt der Psychologe Cornel Binder-Krieglstein. "Wer ethisch konsumiert, will zum einen Gutes tun, zum anderen mit dem eigenen Handeln Schlechtes vermeiden."

Doch die Angebotsfülle in unseren Supermärkten und Kaufhäusern erschwert es, den Überblick zu bewahren, welche Produkte in ökologischer und ethischer Hinsicht besser abschneiden als andere.

Regional, saisonal, biologisch

"Bei Lebensmitteln gilt die Faustregel: am besten regional, saisonal und biologisch kaufen", sagt Bernhard Wohner, Nachhaltigkeitsexperte der Umweltschutzorganisation Global 2000. Bei Obst und Gemüse wird im Biolandbau weitgehend auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet. Diese schaden nicht nur der Umwelt, sondern auch den Menschen, wenn sie Rückstände davon mit der Nahrung aufnehmen. Global 2000 testete 25 biologisch und 29 konventionell erzeugte Obst-und Gemüseprodukte. Während alle Bioprodukte -mit Ausnahme einer Avocadoprobe aus Peru -frei von Rückständen waren, fanden die Umweltschützer in allen konventionell hergestellten Waren Spuren von Pestiziden. "Besonders problematisch sind sogenannte endokrine Disruptoren", sagt Wohner. "Das sind Pestizide mit der Fähigkeit, Hormone zu imitieren und so den Hormonhaushalt des Menschen zu stören." Von der Weltgesundheitsorganisation WHO werden sie mit einem Risiko für bestimmte Krebsarten in Zusammenhang gebracht. Wohner empfiehlt daher, zu Produkten mit dem EU-Biosiegel, dem Austria-Biosiegel oder dem Demeter-Zeichen zu greifen. Demeter ist ein Anbauverband, der noch strengere Maßstäbe anlegt als Bio Austria.

»Bio ist sicher die bessere Alternative, aber es kommt auch darauf an, wie der Betrieb geführt wird.«

Bei Fleisch oder anderen tierischen Produkten bedeutet "bio" auch bessere Lebensbedingungen für Tiere. Bei Biolegehennen beispielsweise ist ein Quadratmeter Stall für sechs bis sieben Hennen vorgesehen. Und pro Tier müssen zehn Quadratmeter Auslauf im Freien zur Verfügung stehen. Bei Bodenhaltung sind es sieben bis neun Hühner pro Quadratmeter, Auslauf ist nicht vorgeschrieben. "Bio ist sicher die bessere Alternative, aber es kommt auch darauf an, wie der Betrieb geführt wird", sagt Corinna Reinisch von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten: "Auch Biobauern dürfen Ziegen enthornen. Bei Rindern ist bei kleineren Betrieben bis zu 35 Tieren nicht einmal Weidegang vorgesehen." Im Idealfall kennt der Konsument den Bauern und weiß, wie die Tiere gehalten werden.

Grundsätzlich hat Tierhaltung keine gute Ökobilanz: Für ein Kilo Fleisch werden bis zu 16 Kilogramm Getreide und 18 Liter Wasser verbraucht. Und die globale Viehzucht ist verantwortlich für mehr als ein Drittel des weltweiten Methanausstoßes. Methan ist 25-mal schädlicher für das Klima als Kohlendioxid.

Fleischkonsum reduzieren

Weil viele Menschen nicht auf Fleisch verzichten wollen, legt Corinna Reinisch nahe, den Konsum zu reduzieren. Im Jahr 2013 lag dieser in Österreich bei 65,3 Kilo pro Kopf. "Zurück zum Sonntagsbraten wäre die richtige Devise", sagt die Tierschützerin. "Wir sollten Fleisch wieder als etwas Besonderes schätzen."

Wem die Umwelt am Herzen liegt, der sollte nicht nur zu biologischen, sondern auch zu regionalen Lebensmitteln greifen. Rund ein Fünftel des weltweiten CO Ausstoßes wird von Lebensmitteltransporten verursacht. Am Beispiel von einem Kilo Weintrauben erklärt Global-2000-Experte Bernhard Wohner den Unterschied zwischen heimischer und aus Übersee importierter Ware: "Die Luftlinie zwischen Wien und Chile beträgt etwa 12.700 Kilometer. Da höher ausgestoßenes CO stärker auf die Atmosphäre wirkt als bodennahes, kommt der Transport meinen Berechnungen zufolge auf 27 Kilo CO" Werden die Weintrauben im Burgenland geerntet, 160 Kilometer von Wien entfernt, liegt der Ausstoß nur bei durchschnittlich 19 Gramm.

»Verderbliche Produkte wurden wahrscheinlich eingeflogen, wenn sie einen weiten Weg nach Österreich hatten.«

Schiffstransporte verursachen zwar auch elfmal mehr Kohlendioxid und 28mal mehr Schwefeldioxid als regionale Ware, sind aber viel umweltschonender als Flugzeuge. "Wenn man keine regionalen Produkte kauft, sollte man darauf achten, keine leicht verderblichen Produkte zu erwerben", sagt Wohner. "Die wurden wahrscheinlich eingeflogen, wenn sie einen weiten Weg nach Österreich hatten." Als Beispiel nennt er frisches Obst und Gemüse aus afrikanischen Ländern, Asien oder Südamerika oder frischen Fisch aus Afrika, Kanada, Sri Lanka, Island oder von den Malediven. Aber auch Nahrungsmittel aus Österreich müssen keine erfreuliche Ökobilanz haben, wenn sie außerhalb ihrer natürlichen Saison frisch gekauft werden. Tomaten aus dem Glashaus etwa verbrauchen 50-mal mehr Energie als Freilandtomaten.

Wer sich neben der Umwelt auch um die Arbeitsbedingungen der Hersteller sorgt, sollte auf Produkte mit dem Fairtrade-Siegel achten. Im fairen Handel ist die Ausbeutung von Kindern verboten, genauso wie der Einsatz hochgiftiger Chemikalien, die den Arbeitern oft schwere gesundheitliche Schäden zufügen. In erster Linie aber garantiert Fairtrade den Bauern einen höheren - gerechteren - Preis für ihre Waren.

Kein Lohn für menschenwürdiges Leben

Ausbeutung von Arbeitern ist nicht nur in der Lebensmittelproduktion, sondern auch bei der Herstellung von Kleidung in Niedriglohnländern Alltag. "Die Arbeiterinnen - meist sind es Frauen - bekommen keinen Lohn, von dem sie und ihre Familien menschenwürdig leben können", sagt Karin Lukas vom Boltzmann-Institut für Menschenrechte. "Die Arbeitsbedingungen sind schlecht, für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz ist nicht gesorgt."

Beim Einsturz des Rana-Plaza-Hochhauses in Bangladesch, in dem eine Textilfabrik untergebracht war, starben im April 2013 mehr als 1.100 Menschen. "Zu dieser furchtbaren Tragödie ist es gekommen, weil die Brandschutzbestimmungen nicht eingehalten wurden", sagt Karin Lukas.

In der Textilindustrie in Niedriglohnländern sind 18 Prozent der Arbeiterinnen jünger als 15 Jahre, 60 Prozent zwischen 15 und 18 Jahre alt. Schichten zwischen 16 und 24 Stunden am Stück sind üblich. "Man muss sich fragen, was man möchte: ethischen Konsum oder den billigsten Preis. Beides ist nicht möglich", sagt die Menschenrechtsexpertin. Auf den Internetseiten der Fair Wear Foundation, der Clean Clothes Kampagne oder von Get Changed kann man sich informieren, welche Unternehmen fair produzierte Waren verkaufen.

»Man muss sich fragen, was man möchte: ethischen Konsum oder den billigsten Preis. Beides ist nicht möglich.«

Auch für die Umwelt stellt die Bekleidungsindustrie eine extreme Belastung dar. Ein Beispiel: Die Anbaufläche für Baumwolle beträgt weltweit nur vier Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen, dort werden aber etwa zehn Prozent der weltweit eingesetzten Pestizide versprüht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass jährlich 28.000 Menschen an den Folgen der Vergiftungen sterben.

Baumwolle wird meist in trockenen Regionen von China, Indien oder Pakistan angebaut, für die Produktion von einem Kilo Baumwolle werden rund 11.000 Liter Wasser benötigt. Bei der Verarbeitung kommen weitere Chemikalien zum Einsatz, die danach oft einfach in die Kanalisation oder örtliche Gewässer geleitet werden. So gelangen jährlich 40.000 bis 50.000 Tonnen Färbemittel ins Wasser der Produktionsländer. Rund zehn bis 15 Prozent dieser Substanzen, wie Formaldehyd oder Chlorbleichmittel, bleiben in der Kleidung zurück. Sie können beim Träger Hautirritationen oder allergische Reaktionen auslösen.

Auf Siegel achten

Nunu Kaller, Konsumentensprecherin von Greenpeace, empfiehlt, beim Einkaufen auf das GOTS-Siegel (Global Organic Textile Standard) zu achten. Bei solcherart zertifizierten Produkten müssen 70 Prozent der verwendeten Fasern aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Das Siegel IVN Best (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft) verlangt 100 Prozent biologische Fasern, es gelten aber keine sozialen Auflagen. Die beste Wahl ist eines der beiden Siegel in Verbindung mit einem Fairtrade-Zeichen. "Biobaumwolle wird ohne den Einsatz von chemischen und synthetischen Pestiziden hergestellt. Es werden nur Biodüngemittel verwendet, das Saatgut ist gentechnikfrei, und manche Hersteller bewässern sogar nur mit Regenwasser", sagt Kaller.

Vorsicht auch bei anderen Textilien: Bei Wolle sollte man auf ethische Tierhaltung achten. Fleece belastet die Umwelt, weil es aus recycelten Pet-Flaschen hergestellt wird. Bei jedem Waschgang gelangt Mikroplastik ins Wasser. Polyester, das in 60 bis 70 Prozent der Kleidung enthalten ist, wird aus Erdöl gewonnen. Die Produktion ist sehr energieintensiv, es kommen viele Giftstoffe zum Einsatz. Daunen können mit großem Tierleid verbunden sein, weil die Gänse oft bei lebendigem Leib gerupft werden; eine Tortur, die den Vögeln grausame Verletzungen zufügt. In der EU ist dieser Lebendrupf zwar verboten, nicht aber der Import der so gewonnenen Federn.

»Kleidung darf nicht wie Fast Food konsumiert werden.«

Sich nur in selbst gewebtes Leinen zu hüllen oder gar nackt herumzulaufen, stellt allerdings auch keine brauchbare Alternative dar. Was tun? Experten raten, öfter in den Secondhandladen zu gehen, nur Kleidung und Schuhe zu kaufen, die man wirklich braucht, und sie zu tragen, bis sie kaputt sind, statt jede Saison eine komplett neue Kollektion zu erwerben. "Kleidung darf nicht wie Fast Food konsumiert werden", sagt Greenpeace-Sprecherin Kaller.

Eine Wegwerfmentalität herrscht auch bei Elektronik und Haushaltsgeräten. Jeder Österreicher produziert im Jahr mehr als 22 Kilo Elektroschrott. EU-weit waren es 2012 insgesamt 9,5 Millionen Tonnen.

Falsches Recycling

Nur ein Drittel wird ordnungsgemäß entsorgt. Der Großteil wird falsch recycelt, einfach weggeschmissen oder ins Ausland gebracht. Das ergab eine internationale Studie im Auftrag von Interpol und mehreren UN-Unterorganisationen. Die Folge: Umweltprobleme durch austretende Schadstoffe, weil Handys und Computer Substanzen wie Blei, Quecksilber, Arsen oder Cadmium enthalten.

Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen ziehen sich durch die ganze Produktionskette elektronischer Geräte. Das beginnt bei der Gewinnung der Rohstoffe. Das für Smartphones notwendige Coltan wird auch in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut. Im Osten des Landes kämpfen bewaffnete Gruppen seit Jahren erbittert um den Zugang zu den wertvollen Minen. "Man könnte also sagen, mit dem Kauf eines neuen Handys finanziert man den Bürgerkrieg im Kongo", sagt Jens Gröger vom Öko-Institut in Berlin.

Zusammengebaut werden die Geräte meist in Asien. Die Arbeitsbedingungen dort sind häufig katastrophal. Foxconn, ein in China ansässiger Zulieferer für Apple, erlangte im Jahr 2010 traurige Berühmtheit, als sich 13 Mitarbeiter das Leben nahmen, weil sie ihren Alltag nicht mehr ertrugen. Die Rede war von 15-Stunden-Schichten und Monatslöhnen von 100 Euro, die Arbeiter mussten auf dem Firmengelände wohnen und durften es nicht verlassen.

"Diese Unternehmen haben eine enorme Marktmacht, weil Konzerne wie Apple oder IBM auf sie angewiesen sind", sagt Menschenrechtsexpertin Karin Lukas. "Kaum jemand kennt sie, daher übt die Zivilgesellschaft auch keinen Druck auf sie aus. Anders als bei Nahrungsmitteln und Kleidung gibt es bei elektronischen Geräten noch kein Fairtrade-Siegel." Ein erster Schritt ist das Fairphone des gleichnamigen niederländischen Unternehmens. Die Firma bemüht sich um konfliktfrei abgebaute Rohstoffe, faire Produktion und achtet auf Müllvermeidung durch lange Haltbarkeit, gute Reparaturmöglichkeiten und ein Recyclingprogramm. Fairphone behauptet nicht, zu 100 Prozent ethisch zu produzieren. Aber mit dem Bestreben, so fair wie möglich zu sein, möchte die Firma einen Denkanstoß für die Branche liefern.

Herstellung immer mit Umweltproblemen

"Die beste Alternative für Elektrogeräte ist aber, sie erst gar nicht zu kaufen. Die Herstellung ist immer mit Umweltproblemen verbunden", sagt Jens Gröger, der für das Öko-Institut Hunderte Alltagsgeräte analysiert hat. Waschmaschinen kann man 15 Jahre lang verwenden. "Weil sie viel Metall enthalten, ist die Produktion aufwendig, daher lohnt sich auch einmal eine Reparatur", erklärt Gröger. Bei Wäschetrocknern und Kühlschränken wird die Technologie laufend verbessert, daher ist es oft besser, sie nach zehn Jahren zu ersetzen.

Elektrogeräte machen rund zehn Prozent der CO Bilanz eines durchschnittlichen Haushalts aus. Auf das private Auto entfällt mit 40 Prozent ein weitaus größerer Anteil. Wer nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann, sollte über Carsharing nachdenken. Als Gegenleistung für den Verlust an Bequemlichkeit gibt es das gute Gefühl, etwas nachhaltiger zu leben.

Natürlich kann ein Einzelner die Welt nicht retten. Doch gerade beim Einkaufen ist es ganz leicht, auch ein Stückchen gutes Gewissen zu erwerben. Es gilt nämlich dasselbe Motto wie bei der Schnäppchenjagd: bei Gelegenheit einfach zugreifen!

Kommentare

Oberon
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Bereits seit meiner Jugendzeit habe ich versucht "fair trade" einzukaufen. Ob es mir gelungen ist, muss ich leider bezweifeln. Beispiel Textilien. Die meisten, wenn nicht sogar alle, werden in
Billigstlohnländern produziert. China, Bangla Desh, Indien. Wird ein Land zu teuer, weil sich die Arbeiter erfolgreich gewehrt haben, sucht man sich ein anderes. Derzeit noch alle in Asien, irgendwann....

Oberon
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...werden's wohl Länder in Afrika sein. Die Bedingungen, unter denen die Menschen arbeiten müssen, sind menschenverachtend.
Lange Arbeitstage, unbezahlte Überstunden, geringe Pausen. Die Näherinnen in den Textilfabriken - der Antreiber ist ein Mann, "Manager" genannt - müssen eine hohe Stückzahl fertig stellen, sonst gibt's Lohnabzug oder Kündigung. Ausbeutung in seiner menschlich .....

Oberon
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... niedrigsten Stufe.
Leider werden, wie ich schon seit längerem weiß, nicht nur Billigwaren auf diesem "Niveau" erzeugt, sondern auch Mittelklasse- und Designerware! Da fällt es schwer, sich mit ruhigem Gewissen ein neues T-Shirt zu kaufen.

Meine Idee wäre: Asylwerberinnen, die als solche anerkannt
sind, im jeweiligen.....

Oberon
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... europäischen Land als Näherinnen zu gewinnen. Die Frauen hätten Arbeit, würden nach unserem KV bezahlt und hätten eigenes Geld, was gut für's Ego ist.

higgs70

Im Buch "Uns gehört die Welt" gibts eine kleine Geschichte als Denkanstoß, die ganz gut zu diesem Artikel passt:

"Im Dschungel ist ein Feuer ausgebrochen. Alle Tiere fliehen in Panik. Mitten im Rennen sieht der Elefant, wie ein Kolibri von hinten an ihm vorbeiflitzt, ihm kurz darauf wieder entgegenkommt und Richtung Feuer fliegt. Nachdem sich dies noch zweimal wiederholt hat, bleibt der Elefant stehen und fragt den Kolibri: "Was machst du da eigentlich?"
Der Kolibri antwortet:" Ich fliege da vorne zum Fluss, fülle meinen Schnabel mit Wasser, flieg zurück und kippe das Wasser in das Feuer".
Der Elefant: "Damit kannst du doch das Feuer nicht löschen!"
Darauf der Kolibri: " Damit hast du vielleicht recht, aber ich tue, was ich kann!"

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