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Einjähriger nach Rottweiler-Biss weiter in Lebensgefahr

Zustand unverändert - Vierbeiner bleibt zumindest sechs Wochen im Tierquartier

Der Zustand des einjährigen Buben, der am Montagabend in Wien-Donaustadt von einem Rottweiler angegriffen und in den Kopf gebissen wurde, ist bis Donnerstagvormittag unverändert geblieben. "Er schwebt weiter in Lebensgefahr", hieß es beim Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) auf APA-Anfrage.

Was mit dem Hund weiter geschieht, bleibt unterdessen abzuwarten. Seiner Besitzerin wurde er dauerhaft entzogen, die 48-Jährige war zum Zeitpunkt der Attacke alkoholisiert und wurde mit einem Halteverbot belegt. Sie kann nun eine sechswöchige Frist nutzen und beim Verwaltungsgericht eine Beschwerde gegen die Entscheidungen einbringen. Zumindest bis zum Ablauf dieser Frist wird mit dem Tier gar nichts geschehen, sagte eine Sprecherin des Wiener Tierquartiers am Donnerstag der APA.

Der Rottweiler riss sich auf dem Gehsteig in der Ziegelhofstraße von seiner Besitzerin los. Die 48-Jährige hatte laut Polizei 1,4 Promille. Das Tier packte das 17 Monate alte Kind, das zwischen seinen Großeltern spazieren ging, am Kopf und biss zu. Der Bub erlitt eine schwere Schädelwunde.

Unmittelbar während der Attacke griff die Tierhalterin, die an sich für den zweijährigen Rüden einen Hundeführerschein hatte, nicht ein. Nachdem eine beherzte Zeugin dazwischengegangen war, sicherte die 48-Jährige den Vierbeiner mit der Leine an einem Baum.

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