Eine Villa, 24 Ferraris oder zwei Inseln: Lotto-Vierfach-Jackpot macht Träume wahr

Gewinner kann sich 3 Jahre Opernball-Logen leisten PLUS: Am Sonntag liegen 6,7 Millionen Euro im Pott

Ein Gewinn von 6,7 Millionen Euro lässt Lottospielers Fantasien höher schlagen: eine Villa und ein Luxusauto oder doch lieber eine Insel und edler Champagner? Einige Schmankerln, die man sich mit einem Solosechser leisten könnte:

So ist etwa der Meeresblick aus einer Villa mit 460 Quadratmetern Wohnfläche auf einem Hügel sieben Kilometer von St. Tropez entfernt durchaus drin. Das Luxusanwesen in Südfrankreich steht für 4,6 Millionen Euro zum Verkauf - und liegt damit in finanzieller Reichweite eines allfälligen Solo-Sechser-Gewinns bei der nächsten Lotto-Ziehung am Sonntag. Der Rasen des insgesamt mehr als 4.500 Quadratmeter großen Grundstücks ist perfekt gepflegt, der Swimmingpool verfügt über eine automatische Reinigung.

Im Fall eines solchen Super-Gewinns kann man auch Inselbesitzer werden, zum Beispiel von Norman's Ponds Cay in der Karibik. Das rund 100 Hektar große Eiland wird um vier Millionen Dollar (knapp drei Millionen Euro) zum Kauf angeboten. Oder, näher liegend: Ein Inselteil in der Lagune von Venedig, 10.000 Quadratmeter groß, mit Blick auf den Markusdom und Torcello, steht für 580.000 Euro zum Verkauf. Auf dem Inselchen steht derzeit allerdings nur eine Holzhütte, die Errichtung neuer Gebäude ist erst nach Änderung der Bauordnung möglich.

24 Ferraris leistbar
Um schnell zum neuen Eiland zu gelangen, wäre ein Sportflitzer nicht schlecht. Das bei der Firma Denzel in Wien geführte Ferrari-Spitzenmodell gäbe es um 270.000 Euro: Der Ferrari 612 Scagletti verfügt in der Serienausstattung über 540 PS und einen V12-Zylinder-Motor. 24 Stück dieser Luxuskarossen lassen sich mit dem Lottogewinn finanzieren - da hätten auch noch Familie und Freunde ihre Freude daran.

Apropos Familie und Freunde - die würden sich sicher über ein rauschendes Fest freuen. Da wäre es mit dem Millionengewinn auf dem Ball der Bälle gerade recht: Die Logen auf dem Opernball kosten ab sofort 17.000 Euro. An die 140 dieser Logen gibt es. Somit wäre es möglich, fast drei Jahre lang diese Plätze völlig auszubuchen - vorausgesetzt, dass es in den kommenden Jahren keine Preiserhöhung mehr gibt.

Seltener Cognac bis zum Abwinken
Man kann sich aber auch mit edlen Alkoholika verwöhnen. Den äußerst seltenen Cognac "Hennessy Ellipse" gibt es beim Meinl am Graben um 7.200 Euro. Theoretisch könnte man mit dem Lottogewinn 930 von den edlen Karaffen erstehen. Doch gibt es diesen Cognac nur vier Mal in Österreich zu kaufen, zwei Flaschen beim Meinl. Der teuerste Champagner kostet beim Meinl dafür nur läppische 499 Euro pro Flasche. 13.400 Stück des "Roederer Kristall Rose" würden sich dafür ausgehen. Für all jene, die eher zur Übertreibung neigen: Man kann mit dieser Menge auch einen 10.000-Liter-Swimmingpool mit dem Champagner befüllen und darin baden.

Im Übrigen entspricht die Gewinnsumme dem 240fachen Durchschnittseinkommen eines österreichischen Arbeitnehmers pro Jahr. Das heißt die nächsten 240 Jahre müsste man sich nicht mehr zum täglich Brot Verdienen bemühen.

(apa/red)