Eine Liga-Reform im Zeichen des Erfolgs

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Eine Liga-Reform im Zeichen des Erfolgs © Bild: NEWS/ Ricardo Hergott

Ein gutes Jahr für den österreichischen Fußball geht zu Ende. Ein besseres könnte folgen. Die Nationalmannschaft darf sich ernsthaft Hoffnungen auf eine erfolgreiche Qualifikation für die Europameisterschaft 2012 machen. Schon beim Heimspiel gegen Belgien und dann auswärts gegen die Türkei Ende März sollten die entscheidenden Weichen gestellt werden. Salzburg und Rapid können mit abschließenden Erfolgen in der letzten Runde der Europa League wertvolle Punkte für die UEFA-Fünfjahreswertung sammeln, die in zwei Jahren für einen zweiten Qualifikationsplatz in der Champions League sorgen könnten. Junge Kicker aus der heimischen Liga wecken regelmäßig die Begehrlichkeit renommierter Klubs im Ausland. Die Meisterschaft verläuft spannend wie selten zuvor. Hinter dem sensationellen „Winterkönig“ aus Ried formieren sich die „großen vier“ Sturm, Salzburg, Austria und Rapid. Eigentlich die beste Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob die zwei Zehnerligen im österreichischen Profifußball tatsächlich der Weisheit letzter Schluss sind. Warum können nicht 16 Klubs quer durch Österreich in der höchsten Spielklasse kicken? Das Beispiel Ried zeigt, was mit einem realistischen Budget möglich ist.