Ein Satz warme Ohren für Marko und Basti: Werder-Boss nach Testspielschlappe sauer

Klaus Allofs: "Das war naiv und unprofessionell" Bremer gingen gegen FC Fulham mit 1:5 unter

Ein Satz warme Ohren für Marko und Basti: Werder-Boss nach Testspielschlappe sauer © Bild: GEPA

Ausgesprochen sauer hat die Führungsspitze des deutschen Fußball-Bundesligisten Werder Bremens auf das 1:5-Debakel in London gegen Fulham reagiert. "Das war naiv und unprofessionell. Es war katastrophal. Wir vertreten hier auch Deutschland und die Bundesliga und da kann man sich nicht so präsentieren", kommentierte Geschäftsführer Klaus Allofs die blamable Niederlage beim Härtetest vor dem Pflichtspiel-Start. Er deutete personelle Konsequenzen an, nannte aber keine Namen.

"Aber es gibt einige wenige Profis, die nicht zu 100 Prozent dabei sind. Da muss man klar sagen, ohne die Bereitschaft, mitzuziehen, haben sie keine Zukunft bei Werder", stellte Allofs klar. "Wir fordern nichts Verrücktes, sondern nur, dass man sich einbringt. Das ist sehr unterschiedlich ausgefallen", pflichtete ihm der enttäuschte Trainer Thomas Schaaf bei.

"So dürfen wir natürlich nicht auftreten. Die zweite Halbzeit war sehr schlecht. Damit haben wir uns einiges kaputt gemacht", räumte Kapitän Torsten Frings nach der Pleite beim Premier-League-Club selbstkritisch ein. Nach einer guten ersten Werder-Hälfte mit der Führung durch Claudio Pizarro (14.) bekam der Europa-League-Finalist aus London im Stadion Craven Cottage an der Themse Oberwasser. Bobby Zamora (54.), der Ungar Zoltan Gera mit einem Hattrick (66./73./76.) und Eddie Johnson (87.) trafen für Fulham.

Bei den Verlierern spielte Sebastian Prödl durch. Marko Arnautovic, der sich in den vergangenen Wochen schon einige Male den Unmut von Trainerstab und Mitspielern zugezogen hatte, wurde in der 46. Minute eingewechselt. (apa/red)