Ein Jahr nach der Wahl: Kanzlers Probe-Jahr

Ein Jahr nach der Wahl: Kanzlers Probe-Jahr

Alfred Gusenbauer gewinnt nach seinem Stolperstart langsam an Profil, aber Kanzlerbonus hat er noch keinen. Die NEWS-Analyse zum Jubiläum.

Sie wurden immer wieder miteinander verglichen: Beide seien „farblos“, hätten keine „Führungsqualitäten“ und seien schlicht „die Falschen für die Parteispitze“. Doch beide – Angela Merkel und Alfred Gusenbauer – schafften es am Ende doch. Heute ist Merkel Deutschlands Bundeskanzlerin und Gusenbauer Österreichs Regierungschef. Und wie Merkel versucht Gusenbauer nun via Außenpolitik auch im Inland zu punkten. Sein Auftritt in New York vor der UNO soll erst der Startschuss für viele internationale Reisen sein. In New York will er erstmals beweisen, dass er tatsächlich auf den Spuren seines ganz großen Vorbildes Bruno Kreisky wandeln könne. Und er will ein Jahr nach der Nationalratswahl all jenen, die ihn immer noch belächeln und ihm mangelnde Leadership vorwerfen, jetzt endlich zeigen, dass er „sehr wohl ein Volkskanzler“ sei.

Aber wie steht der SPÖ-Chef genau ein Jahr nach der Nationalratswahl wirklich da? Hat der „Stolper-Kanzler“, wie er nach dem 1. Oktober 2006 vielfach tituliert wurde, nun Tritt gefasst?

Schlechte Umfragewerte. Die aktuelle NEWS/market-Umfrage dürfte dem roten Bundeskanzler zu denken geben: Zwar finden stolze 61 Prozent, dass Gusenbauer „im Ausland eine eher gute Figur“ mache, aber gleich 42 Prozent glauben, dass Gusenbauer „nicht die richtigen Konzepte für die Zukunft Österreichs“ habe.

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