Ein kühles "Fucking Hell" bitte: Neue Biersorte sorgt für jede Menge Aufregung

Bier nach oberösterreichischem Ort Fucking benannt Patentamt wollte Namen zunächst nicht genehmigen

Ein kühles "Fucking Hell" bitte: Neue Biersorte sorgt für jede Menge Aufregung © Bild: APA/Fesl

"Fucking Hell" ist nicht nur ein englisches Schimpfwort, sondern auch der Name einer neuen Biersorte. Benannt wurde das Gebräu nach dem beschaulichen oberösterreichischen Ort Fucking. Dort wird das Bier angeblich von einer deutschen Firma gebraut. Angeblich, denn eine Brauerei gibt es in dem Dorf bisher nicht.

Der Name "Fucking Hell" rief nicht überall Begeisterung hervor. Fucking selbst steht aufgrund des ausgefallenen Ortsnamens ohnehin schon im Zentrum der Aufmerksamkeit. So wurden immer wieder Ortstafeln von Souvenirjägern entfernt. Seitdem müssen Wegweiser und Schilder speziell gesichert werden.

Auch bei den Behörden sorgte das Bier für Aufregung. Fast wäre der neue Gerstensaft nicht erschienen. Der Grund: Das europäische Marken- und Patentamt hielt den Namen für zu anstößig. Der Markeninhaber ging daraufhin in Berufung und letztendlich durfte das helle Bier aus Fucking doch vertrieben werden. Zum Leidwesen der Einwohner von Fucking.

(pc)

Kommentare

... Dann vermarktet man den Namen eben in anderen Ländern, welche nicht so konservativ sind. Deutschland, Holland, Dänemark usw... Hauptsache die Leute haben Spaß daran es zu bestellen, wenn sie es auch nur wegen dem Namen machen.

Concernt Auslandsoesterreicher living in the USA This is absolute contemptible to label a beer "Fucking Hell" or more like a stunt. Very view will ever know that beer comes from Austria because many Americans don\'t even know where Austria is or get confused it with Australia. My only concern is "Fucking Hell" has a very harmful connotation and implies / creates serious social attributes and will portray an adverse image of our pristine, beautiful country, Austria.

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... Haben die Leute keine anderen Sorgen? So viel Wirbel um einen Biernamen... Vielleicht sollte man es positiv sehen. Neue Marke, neues Bier = neue Arbeitsplätze. Die Werbung wirkt und das sogar international. Vielleicht hilft der Name die Biermarke sogar weltweit zu vertreiben. Ist doch schön wenn man z.B. in den USA ein "Fucking Hell" bestellt und gleich jeder weiss, wo es her kommt. Ich seh das ganze nicht so eng...

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Re: ... Deine Idee ist nicht schlecht, aber in der USA wirst kein
"Fucking" bestellen dürfen, weil dort eine andere Moral
zu solchen Worten im öffentlichen Bereich herrscht.

In den USA kannst eher jemanden niederschießen, als
das du einen Artikel mit so einer Bezeichnung am Markt
einführen darfst.

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