Ein echter Freund und Helfer: Zufriedenheit mit Polizeiarbeit in Bevölkerung gestiegen

38 Prozent überzeugt: Exekutive sorgt für Sicherheit

Die Zufriedenheit mit der Polizeiarbeit ist insgesamt gestiegen. Gleichzeitig ist die Furcht, bei Nacht allein auf der Straße zu gehen, geringer geworden. Das ergab ein Vergleich von Umfrageergebnissen des Meinungsforschungsinstitutes IMAS aus dem Jahr 1973 und dem März 2007. 38 Prozent sind aktuell der Auffassung, dass die Polizei im Großen und Ganzen gut für die Sicherheit der Bevölkerung sorgt.

Das sind fast prozentgenau genau so viele wie bei der Umfrage im Jahr 1973. Zusätzlich ist aber der Anteil jener kleiner geworden, die der Polizei ein Versagen vorwerfen: Vor 34 Jahren erklärten noch 23 Prozent, die Exekutive würde schlecht für die Sicherheit sorgen. Jetzt sind es nur 13. Die Gruppe jener, die die Frage nach der Öffentlichen Sicherheit mit "teils/teils" beantwortet, ist von 33 auf 44 Prozent gestiegen.

Die Zufriedenheit mit der Polizei ist deutlich abhängig von Lebensalter und Wohnortgröße: Über 50-Jährige sind häufiger als Junge von der guten Leistung der Exekutive überzeugt. In kleineren Gemeinden sind 42 Prozent der Bewohner mit den Ordnungshütern voll und ganz zufrieden. In Wien können sich nur 28 Prozent zu einem uneingeschränkten Lob durchringen. Und "kennzeichnend" für die Bewohner der Bundeshauptstadt sei ein von 52 Prozent "geraunztes" teils/teils, so die Meinungsforscher.

Sie fanden zudem heraus, dass sich die Furcht, zu nächtlicher Stunde allein auf der Straße zu sein seit 1973 vermindert hat. Damals berichteten 37 Prozent über eine Scheu vor nächtlichen Ausgängen, aktuell sind es nur mehr 29 Prozent. IMAS gibt allerdings zu bedenken, dass die Zahl der nächtlichen Spaziergänge im Lauf der Jahre geringer geworden sei, weil viele Wege nunmehr im Auto statt zu Fuß zurückgelegt werden. (apa)