Edelstein- und gold-verziert telefonieren:
Österreichischer Juwelier veredelt Handy

Das teuerste Mobiltelefon der Welt für 1,3 Mio. Dollar Technisch bis auf Verschlüsselung eher mangelhaft

Edelstein- und gold-verziert telefonieren:
Österreichischer Juwelier veredelt Handy © Bild: www.cryptogsm.ru

Wie das IT-Portal Golem.de berichtete, entwickelte ein russisches Unternehmen namens JSC Ancort in Kooperation mit dem österreichischen Juwelier Peter Aloisson ein Smartphone, das Daten nicht nur mit 256-Bit-Algorithmus verschlüsseln kann, sondern auch als derzeit teuerstes Mobiltelefon der Welt in die Geschichte eingeht. Grund: Eine diamantbesetzte Hülle aus Platin, die obendrein auch noch mit Goldschriftzügen veredelt ist, treibt den Preis dieses extravaganten "Gadgets" auf nicht weniger als 1,3 Millionen Dollar.

Dutzende Diamanten, Goldschriftzüge und eine Hülle aus Platin machen dieses Russen-Handy zum teuersten Handy der Welt. Außer der optisch höchst wertvollen Erscheinung besticht das "Diamond Crypto-Smartphone" mit einer Verschlüsselungstechnik: Diese erfolgt über einen eigenen Prozessor, der sowohl Telefonate als auch SMS und E-Mails inklusive Anhang in 256-Bit verschlüsselt. Die Daten liegen auch im Mobiltelefon chiffriert vor, sodass sich der Zugriff für Unbefugte als schweres Unterfangen entpuppen dürfte.

Außen hui, innen pfui?
Wenn man schon 1,3 Millionen Dollar für ein Handy hinblättert, dann dürfte man sich eigentlich auch erwarten, dass das Innenleben auf dem Datenblatt ebenso glänzt. Falsch gedacht: Das Dualband-Smartphone verfügt über 64 MB Flash- und 64 MB RAM, wobei keine Hinweise zu finden sind, ob der Speicher erweiterbar ist. Immerhin gibt es einen MP3-Player, dafür kann man sich Schnappschüsse "aufmalen": Eine Kamera ist im Edel-Handy nämlich nicht integriert. Schlimmer dürfte aber noch der Umstand sein, dass der Lithium-Polymer-Akku gerade einmal zwei Stunden für Gespräche und vier Tage im Stand-By hält.

Webtipp:
www.cryptogsm.ru

(red)