Echte Terroristen sind auf Facebook nicht erwünscht: Account von Bin Laden gesperrt

Inhalte von islamischen Extremisten veröffentlicht "Bin Laden" hatte bereits 1.000 Fans auf der Seite

Echte Terroristen sind auf Facebook nicht erwünscht: Account von Bin Laden gesperrt © Bild: APA/EPA

Das Online-Netzwerk Facebook hat nach eigenen Angaben ein Nutzer-Konto unter dem Namen Osama bin Ladens gesperrt. Das Unternehmen geht allerdings nicht davon aus, den Al Kaida-Chef persönlich als Mitglied zu haben. Alle möglichen Leute versuchten, sich unter "berühmten oder berüchtigten Namen" registrieren zu lassen, teilte Facebook-Sprecher Andrew Noyes mit. Normalerweise würden diese mit Hilfe spezieller Techniken ausgefiltert. Vor dem jetzt entdeckten Konto habe es schon Dutzende Versuche gegeben, ein Konto unter Bin Ladens Namen zu eröffnen.

Wie der US-Fernsehsender unter Berufung auf die arabisch-sprachige Internetseite Elaph berichtete, wurde Bin Ladens Facebook-Konto am 25. März eröffnet. Auf ihm wurden demnach Reden und Tonaufnahmen islamischer Extremisten veröffentlicht. Der Chef des Terrornetzes selbst wurde als "Prinz der Mujaheddin" bezeichnet, sein Domizil soll er demnach in den "Bergen der Welt" haben. Als sein Account geschlossen wurde, hatte "Bin Laden" etwas mehr als 1000 Fans. (apa/red)