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Ebola: Die wichtigsten Fakten

Fragen und Antworten: Wie man sich ansteckt, was zu beachten ist und mehr

Ebola Themenbild © Bild: imago/Christian Ohde

Wegen der Ebola-Epidemie hat die WHO bereits den Internationalen Gesundheitsnotfall ausgerufen. Laut Experten besteht für die westlichen Industriestaaten keine ähnliche Gefahr. Allerdings könnten "importierte" Fälle der Viruserkrankung auftreten. Das Europäische Zentrum für Krankheitskontrolle (ECDC) hat dazu eine Faktensammlung, auch für Reisende, zusammengestellt. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was ist die Ebola-Krankheit?

Ebola ist eine seltene und schwere Erkrankung, die oft tödlich verläuft und durch das Ebola-Virus hervorgerufen wird. Das Virus wird über direkten Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten (Speichel, Urin) von Infizierten übertragen. Eine Übertragung ist auch von Verstorbenen möglich. Ein Infektionsrisiko stellen auch sexuelle Kontakte mit Patienten bis zu sieben Wochen nach deren Genesung dar.

Gibt es noch andere Übertragungswege?

Auch der direkte Kontakt mit Blut von Wildtieren (tot oder lebend), wie Affen, Antilopen oder Fledermäusen (auch Flughunden) ist mit einem Infektionsrisiko in den entsprechenden Regionen verbunden. Ebola wird nicht über die Luft verbreitet. Das ist ganz anders als bei Tröpfcheninfektionen, zum Beispiel bei Influenza.

Wann äußeren sich Symptome?

Die symptomlose Inkubationszeit beträgt bis zu 21 Tage. Fieber, Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit, Kopf- und Rachenschmerzen sind die frühen Symptome. Dann folgen Erbrechen, Durchfall, Ausschläge, Leber- und Nierenfunktionsstörungen. Die Spätsymptome können schließlich innere Blutungen sowie Hautblutungen und Multiorganversagen sein.

Wie vermeidet man als Reisender eine Infektion?

Auch wenn man in betroffenen Regionen lebt oder dorthin reist, ist das Risiko, mit Ebola infiziert zuwerden extrem gering, wenn man nicht mit Körperflüssigkeiten von Infizierten oder Verstorbenen in Kontakt gerät oder ungeschützten Geschlechtsverkehr mit Infizierten hat (bis zu sieben Wochen nach der Erkrankung). Sonstige Sozialkontakte mit Menschen in der Öffentlichkeit, das Hantieren mit Geld oder Lebensmitteln, das Schwimmen in Pools oder Moskitos stellen keine Gefahr dar.

Wie erfolgt die Desinfektion?

Das Ebola-Virus ist sehr leicht abzutöten. Dazu reichen Seife, Bleichmittel, Sonnenlicht oder das Trocknen von Gewebe. Das Ebola-Virus überlebt auf Oberflächen, die der Sonne ausgesetzt sind und auftrocknen, nur sehr kurz.

Tipps für Personen, die in eines der betroffenen westafrikanischen Länder reisen: Kontakt mit Körperflüssigkeiten eventuell Infizierter vermeiden, ebenso engen Kontakt mit Wildtieren. Kein Konsum von "Bush meat". Vermeidung von ungeschützten Sexualkontakten.

Tipps für Personen, die aus den betroffenen westafrikanischen Staaten ausreisen: Bei Auftreten von Fieber, Durchfall, Abgeschlagenheit oder anderen schwerwiegenden Symptomen sollte möglichst rasch ärztliche Hilfe gesucht werden. Dabei sollte der Arzt immer von einer zurückliegenden Reise informiert werden. Es kann sich ja eventuell auch um eine Malaria-Erkrankung handeln. Nach Kontakt mit einem erheblichen Infektionsrisiko (siehe oben) sollte ebenfalls möglichst schnell ärztliche Hilfe gesucht werden. Vor dem Aufsuchen eines Spitals, Ambulanz etc. sollte eine telefonische Vorinformation erfolgen.

Telefonische Infoline

Die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit AGES hat im Auftrag des Gesundheitsministeriums eine telefonische Infoline zum Thema Ebola eingerichtet (Tel.: 050 555 555, montags bis freitags 8.00 bis 17.00 Uhr, aktuelle Informationen etc. gibt es auch unter www.ages.at und www.bmg.gv.at)

Kommentare

USA haben den Ebola-Virus 2009 patentiert:

http://skywatchbretten.blogspot.co.at/2014/08/usa-haben-den-ebola-virus-2009.html

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