Eberau stimmt über Asylzentrum ab: 75 % der Wahlberechtigten bereits teilgenommen

Darabos: Möglicherweise drittes Zentrum nicht nötig Wegen Schiausflug: Ergebnis erst um 22.30 Uhr

Eberau stimmt über Asylzentrum ab: 75 % der Wahlberechtigten bereits teilgenommen © Bild: APA/NEWS.at

Bei der Volksbefragung über das Projekt Asyl-Erstaufnahmezentrum in Eberau hat sich eine hohe Beteiligung abgezeichnet. In Kroatisch Ehrensdorf, wo das Wahllokal nach zwei Stunden um 11.00 Uhr bereits wieder schloss, haben rund 75 Prozent der Wahlberechtigten an der Befragung teilgenommen, so der Eberauer Bürgermeister Strobl. 995 Personen sind stimmberechtigt. Verteidigungsminister Darabos hat angesichts der Asylwerberzahlen für Jänner und Februar die Hoffnung, dass "möglicherweise" ein drittes Asyl-Aufnahmezentrum in Österreich nicht nötig ist.

Während in den anderen Ortsteilen die Wahllokale spätestens um 13.00 Uhr schließen, können in Gaas die Bürger bis 22.00 Uhr abstimmen. Grund dafür ist, dass man auf das Eintreffen einer Gruppe mit rund 50 Personen warten will, die vom Skifahren aus Windischgarsten zurückkehren. Das Endergebnis will Bürgermeister Strobl um 22.30 Uhr mitteilen.

Die ursprünglichen Pläne des Ministeriums sahen vor, im Ortsteil Kulm ein Erstaufnahmezentrum für rund 300 Personen zu errichten. Der Bekanntgabe der Entscheidung durch Innenministerin Fekter im vergangenen Dezember waren Proteste der Gemeindebürger gefolgt. Am 31. Dezember gab der Gemeinderat grünes Licht für die Volksbefragung. Am 21. März werden dann die Bürger des gesamten Südburgenlandes zum Thema Erstaufnahmezentrum befragt.

Darabos: Möglicherweise drittes Zentrum nicht nötig
Darabos hat angesichts der aktuellen Asylwerberzahlen die Hoffnung, dass "möglicherweise" ein drittes Asyl-Aufnahmezentrum in Österreich nicht nötig ist. In den Gesprächen mit Innenministerin Fekter über einen Alternativ-Standort zu Eberau habe man sich angesichts dieser Zahlen auf einen längeren Beobachtungszeitraum geeinigt, erklärte Darabos am Sonntag in der ORF-Fernseh-"Pressetunde".

(apa/red)

Kommentare

Steuergeldverschwendung Das Geld was die Abstimmung und der Bau eines Asylzentrums kostet, sollte lieber in die Beschleunigung der Asylverfahren gesteckt werden, da würden auch längerfristig Arbeitsplätze geschaffen und ein Fall Arigona Zogaj wäre kein Thema mehr.

Volksbefragung in ganz Österreich! Frau Fekter wird sich noch andere Ortschaften ausdenken, die ein ERSTAUFNAHMELAGER bekommen sollen. Gibt es in Zukunft in jeder dieser Ortschaften dann eine VOLKSBEFRAGUNG?
Warum fragen sie nicht gleich das Volk in ganz Österreich? Weil sie die Antwort schon kennen: NEIN!!!
Freut euch Rot/Schwarz/Grün auf die Wien-Wahl!
Das Volk wird sich wehren!
WAHLTAG IST ZAHLTAG!!!!

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Unnötig Das Aufnahmezentrum ist total unnötig, das sollten auch einmal die Schwarzen einsehen. Nur auf das Koalitionsabkommen sich zu berufen, ist Stumpfsinn, denn man kann auch gescheiter werden, wenn sich die Rahmenbedingungen ädern. Aber in unserer Regierung ist es so, dass, wenn einer einen guten Vorschlag macht, dann ist der nächste sofort da, um aus parteitaktischen Gründen dagegen zu sein. So spielen der Dicke und der Doofe auf unsere Kosten ihre Kindergartenspiele. Die 2 sind ein nutzloses Pack, das auf unsere Kosten ein fürstliches Leben führt, aber die Meinung des Volkes ist denen egal. So auch beim Budget, wo der Dicke nur wieder auf die nächsten Wahlen schielt. Dieses Pack gehört in die Wüste geschickt ohne Rückkehrmöglichkeit.

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Re: Unnötig The only Party which is always against everybody is the FPOE- so they make war against the SPOE, war against OEVP, war against GRUENE, war against BZOE and war against themselves(FPK). We European we want PEACE, so solipilatus leave this continent please.

Arrividerci!

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