EBEL von

Siege für Spitzenclubs

VSV, Znojmo und Capitals durch Heimsiege weiter voran. Linz kassiert Niederlage.

Die Vienna Capitals freuen sich über ihren Sieg gegen den Dornbirner EC. © Bild: GEPA pictures/Christian Ort

Das Spitzentrio der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) ist am Sonntag in der 6. Runde jeweils daheim siegreich geblieben, womit der VSV, Znojmo und die Vienna Capitals auch in dieser Reihenfolge voranblieben. Im österreichischen Schlager setzte sich Salzburg gegen den KAC 5:2 durch, die Graz 99ers gewannen bei Ljubljana 4:2 und Meister Linz kassierte mit einem 1:4 daheim gegen Fehervar die dritte Niederlage en suite.

Der VSV war beim 3:1-Sieg gegen Zagreb nach 27 Sekunden durch Naglich in Rückstand geraten, glich aber schnell durch Pusa aus (6.). In Drittel zwei übernahmen die Kärntner endgültig das Kommando, aber erst zwölf Sekunden vor der Pause gingen sie nach Traumpass von Kapitän Unterluggauer durch Damon in Unterzahl 2:1 in Front. Der hochverdiente Erfolg wurde durch ein "empty net"-Tor von Pewal komplettiert (60.).

Caps-Erfolg erst nach Penalyschießen

Die Capitals hatten beim 4:3 nach Penaltyschießen gegen Dornbirn mehr zu kämpfen. Schon nach 23 Sekunden brachte Magnan-Grenier den Aufsteiger in Führung, Feichtner legte nach (14.). Dem Anschlusstreffer durch Romano (21.) ließ Bois (22./PP) nur 33 Sekunden später das 1:3 folgen. Nach einem Powerplay-Doppelschlag durch Fraser (31.) ging es torlos bis ins Penaltyschießen, in dem Pinter der entscheidende Treffer gelang.

Die Wiener liegen einen Zähler hinter dem VSV und punktgleich hinter Znojmo auf Rang drei. Die Tschechen entschieden beim Heim-5:3 gegen Innsbruck das Match im Schlussabschnitt durch Tore von Jarusek (43.), Pucher (51.) und Wharton (59.) für sich. Die nach Treffern von Bartlett (18.), Steiner (31.) und McGregor (36.) 3:2 in Front gelegenen Tiroler bleiben damit ohne Saisonsieg und wie ihre Fußball-Kollegen am Tabellenende.

Schwere Referee-Verletzung in Salzburg

In Salzburg erzielte der 19-jährige Alexandre Grenier ein Traumtor, als er alle Gegner stehen ließ (18.). Lupaschuk (28.), Duncan (31.) und Keller (33.) stellten danach entscheidend auf 4:1. Lammers vom KAC schied mit Verdacht auf eine Knieblessur aus. Referee Berneker musste in die Unfallklinik, nachdem er einen KAC-Befreiungsschlag ins Gesicht bekommen hatte. Auf dem Weg ins Spital verlor er vorübergehend das Bewusstsein.

Die Linzer kassierten überhaupt erstmals in der Ära von Coach Rob Daum ihre dritte Schlappe en suite. Schon im Anfangsdrittel waren die Heimischen unterlegen gewesen, mussten das 0:1 durch Sofron akzeptieren (18.). Ein Lattenschuss von Leahy war vorerst die einzige Linz-Ausbeute, die Ungarn entschieden hingegen bis zur 28. Minute die Partie. Nach diesem 0:4 war die Luft draußen, es gelang nur noch das Ehrentor durch Lebler (49.).

Grazer 99ers neuer Vierter

Neuer Vierter ist Graz. Die 99ers stützten sich in Laibach auf eine starke Defensive und machten vorne bis zur letzten Drittelpause scheinbar schon alles klar. Moderer (15.), Lefebvre (24.) und Labelle (40./PP) stellten auf 3:0. Allerdings brachten D'Alvise (47.) und Coulombe (48./PP) die Gäste binnen 59 Sekunden auf 2:3 heran, nur weitere 51 Sekunden später fixierte Van Ballegooie jedoch schon den Endstand.

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