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KAC und Wings im Finale

Klagenfurter erzielen 5:2-Sieg in Zagreb - Black Wings besiegen Ljubljana

EBEL - KAC und Wings im Finale © Bild: GEPA/Oberländer

Rekordmeister KAC und Grunddurchgangssieger Black Wings Linz bestreiten die "best of seven"-Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga. Die Klagenfurter gewannen Spiel fünf der Halbfinalserie in Zagreb gegen Medvescak mit 5:2 und entschieden den Vergleich mit den Kroaten klar mit 4:1-Siegen für sich. Linz siegte ebenfalls 5:2 gegen Olimpija Ljubljana und stieg auch mit 4:1-Siegen auf.

In der kroatischen Hauptstadt dauerte es einige Zeit, ehe die Klagenfurter auf die Siegesstraße kamen. Mit einem torlosen Remis ging es in die erste Pause, doch dann stellte Tenute in Minute 23 mit dem 1:0 für den KAC die Weichen auf Aufstieg. Koch im Powerplay (28.) und Pirmann (32.) sorgten für eine scheinbar frühe Entscheidung. Doch Zanoski mit einem "Shorthander" (38.) und Siddall (52.) im Powerplay nährten noch einmal die Hoffnung der Kroaten. 43 Sekunden nach dem Anschlusstreffer stellte jedoch Hundertpfund in Überzahl wieder den Zweitore-Abstand her. Ein "empty net"-Tor von Kirisits in Minute 58 zum Endstand war nur noch Draufgabe.

Scheiterte der KAC im Vorjahr im Finale an Salzburg, bietet sich nun die Chance auf den Meistertitel gegen Linz. Die Black Wings machten mit einem 5:2-Heimsieg im 5. Match der Halbfinalserie gegen Ljubljana den Aufstieg perfekt. In einer ausverkauften Keine-Sorgen-Arena erzwangen die Linzer die Entscheidung in den ersten zwei Dritteln. Oberkofler war bereits in der dritten Minute zur Stelle gewesen, ein Powerplay-Tor von Irmen in Minute 19 verschaffte den Gastgebern nach Abschnitt eins einen sicheren 2:0-Vorsprung.

Für die Treffer der Slowenen war an diesem Tag Vedin verantwortlich. Sein erster Treffer bedeutete in Minute 23 den Anschlusstreffer zum 1:2, sein zweiter in der 43. Minute kam jedoch schon zu spät. Denn in der Zwischenzeit hatten Grabher Meier (34.) und Keller (39.) auf 4:1 für die Linzer gestellt. Mit einem Zweitore-Rückstand konfrontiert, schaffte es Ljubljana nicht mehr heran. Im Gegenteil, Keller mit seinem zweiten Tor markierte Linz-Treffer Nummer fünf.

Beide Mannschaften haben nun eine Woche Spielpause, ehe es am 22. März in Linz mit der "best of seven"-Serie um den Titel in der EBEL und der österreichischen Meisterschaft losgeht