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Salzburg im Halbfinale

Bullen entscheiden Serie gegen Zagreb für sich. VSV erzwingt Showdown in Linz.

Salzburgs Daniel Richmond und Teamkollege Douglas Lynch jubeln während des Eishockey-Viertelfinal-Spiels gegen KHL Medvescak Zagreb. © Bild: APA/Krugfoto

Red Bull Salzburg hat am Freitag als drittes Team das Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga erreicht. Der Ex-Meister bezwang Zagreb vor Heimpublikum 3:2 (0:0,2:1,0:1 - 1:0) nach Verlängerung und entschied damit die "best-of-seven"-Viertelfinalserie 4:2 für sich. Mann des Abends war Duncan mit zwei Treffern. Im Semifinale treffen die Salzburger ab Dienstag auf die Vienna Capitals. Der VSV erzwang indes ein Entscheidungsspiel gegen Titelverteidiger Linz. Die Villacher feierten einen klaren 6:1-(2:0,2:1,2:0)-Heimerfolg und bekommen damit am Sonntag die Chance, in die Vorschlussrunde gegen den Erzrivalen KAC einzuziehen.

In Salzburg dauerte es fast eine halbe Stunde, bis die "Bullen" mit einem Doppelschlag erstmals für Feierstimmung unter den 3.200 Zuschauern sorgten. Das 1:0 gaben die Schiedsrichter erst nach Videostudium, weil zunächst nicht klar ersichtlich war, ob der Puck in Überzahl nach einem Duncan-Schuss (26.) über der Linie gewesen war. Nur eineinhalb Minuten später erhöhte Richmond mit einem Schlenzer ins Kreuzeck sehenswert auf 2:0.

Die Kroaten kamen aber noch vor Drittelende durch einen Powerplay-Abstauber von Brine (38.) zum Anschlusstreffer. Im Schlussabschnitt bestraften die Gäste das zu passive Spiel der Salzburger mit dem Ausgleich von Buck (51.) im Powerplay. Danach fiel in der regulären Spielzeit kein weiterer Treffer mehr, womit es zum dritten Mal in dieser Serie in die Verlängerung ging. In dieser sorgte Duncan in der 63. Minute für die Entscheidung.

VSV erzwingt 7. Spiel

In der mit 4.500 Fans ausverkauften Villacher Stadthalle verzeichneten die Gastgeber einen Auftakt nach Maß und ließen danach nicht mehr locker. Zunächst verwertete der wiedergenese Wiedergut nach einem Fehler der Linzer in der 3. Minute einen Abpraller zur Führung. Kurz vor Drittelende erhöhte Peintner (19.) ins Kreuzeck auf 2:0 und der Teamstürmer sorgte sechs Minuten nach Wiederbeginn direkt von der Strafbank kommend auch für den dritten VSV-Treffer.

Den auffallend nervös agierenden Linzern gelang durch Oberkofler nur 39 Sekunden später zwar das 1:3, dank eines "Volleytores" im ersten Powerplay von Hotham (31.) stellten die Kärntner den Dreitorevorsprung aber bald wieder her. Das 5:1 und damit die endgültige Entscheidung besorgte Topscorer Ryan (42.) zu Beginn des Schlussabschnittes aus einem Konter. In der Schlussphase legte Nageler (53.) noch ein weiteres Mal nach.

VSV-Doppeltorschütze Peintner durfte sich über einen klaren Sieg, den zweiten in Folge freuen. "Wir haben immer an uns geglaubt, wir waren in der Serie 1:3 hinten und sind trotzdem nicht auseinandergebrochen", meinte Peintner, der einen umkämpften Showdown erwartet.

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