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Bonuspunkte für Zwischenrunde

VSV siegte in Linz 4:1 - KAC trotz 8:1 ohne Bonuspunkt. Vienna Caps verlieren.

EBEL Graz 99ers gegen Laibach © Bild: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Die Graz 99ers und der Villacher SV haben sich am Sonntag in der letzten Runde des Grunddurchgangs der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) Bonuspunkte für die Zwischenrunde geholt. Die Grazer sicherten sich mit einem 4:0 gegen Olimpija Ljubljana Rang drei und damit zwei Punkte. Der VSV wurde für das 4:1 in Linz mit Rang vier und einem Bonuspunkt belohnt. Rekordmeister KAC (8:1 gegen Fehervar) und Meister Linz gehen ohne Punkte in die am Dienstag beginnende Platzierungsrunde, in der die Setzung für das Viertelfinale (ab 24.2.) ausgespielt wird.

Die Vienna Capitals, Nummer eins nach dem Grunddurchgang, mussten sich bei Red Bull Salzburg mit 3:4 geschlagen geben. Die Roten Bullen gehen daher mit drei Punkten in die Qualifikationsrunde, in der ebenfalls ab Dienstag die letzten zwei Plätze für das Viertelfinale ausgespielt werden.

Der VSV ging in Linz gegen die Black Wings, die noch die Chance auf Bonuspunkte hatten, in der letzten Sekunde des ersten Drittels durch Markus Peintner in Unterzahl in Führung. Peintner legte im Mitteldrittel auch das 2:0 nach (34.), ehe Derek Ryan mit dem zweiten Unterzahltor des VSV auf 3:0 (37.) erhöhte. Danny Irmen verkürzte zwar auf 1:3 (46.), doch John Hughes machte mit einem Treffer ins leere Tor alles klar (59.).

Der KAC lag gegen Fehervar nach einem Doppelschlag von John Lammers (4., 6.) und einem Treffer von Kevin Doell (6.) bereits nach 5:48 Minuten mit 3:0 voran und ging mit einem 5:1-Vorsprung in die erste Pause. Letztlich stellten sie den höchsten Saisonsieg ein und rehabilitierten sich ein bisschen für die zwei Niederlagen zuletzt.

Viel Spaß hatte vor allem die herausragende erste Linie mit John Lammers (3 Tore, 3 Assists), Thomas Koch (1 Tor, 4 Assists) und Jamie Lundmark (1 Tor, 4 Assists). Für Fehervar war das Gastspiel beim KAC einmal mehr keine Reise wert: Die Ungarn haben bisher 16-mal in Klagenfurt gespielt und 16 Niederlagen kassiert.

Die Wiener, die am Freitag den KAC noch mit 5:1 abgefertigt hatten, schonten in Salzburg die angeschlagenen Benoit Gratton und Jamie Fraser und gaben einigen jungen Spielern die Chance, sich zu präsentieren. Die Führung von Justin di Benedetto (12.) konnten die Caps durch Justin Keller (24./PP) ausgleichen, doch noch im Mitteldrittel brachten Rob Schremp (25.) und Daniel Welser (30.) die Heimischen mit 3:1 in Führung. Mark Cullen erhöhte auf 4:1 (48.), die Treffer von Adrian Veideman (50.) und Rony Romano (59.) konnten die Partie nicht mehr drehen.

Eine klare Sache für die Graz 99ers war das Spiel gegen Ljubljana. Nach einem matten ersten Drittel kamen die Gastgeber im zweiten Spielabschnitt richtig in Schwung. Ein Shorthand-Treffer von Olivier Latendresse (32.) und Powerplay-Tore durch Mario Scalzo (36.) und Jean-Michel Daoust (38.) sorgten für einen 3:0-Vorsprung. Diese Führung bauten die Hausherren im Schlussdrittel weiter aus, Manuel Ganahl scorte fünf Minuten vor dem Ende zum 4:0.

Innsbruck unterlag in Znojmo mit 1:5, hat aber am Dienstag in einem wichtigeren Spiel die Chance auf die Revanche. Die Haie gastieren zum Auftakt der Qualifikationsrunde wieder bei den Tschechen, die vier Punkte in die Zwischenrunde mitnehmen. Innsbruck hat sich daher nach dem Spiel am Sonntag in St. Pölten einquartiert.

Dornbirn verlor in Zagreb in der Arena vor rund 11.000 Zuschauern mit 2:5.

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