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Auftakt mit Schlager

Titelverteidiger Red Bull Salzburg trifft in Klagenfurt auf den Vize-Meister KAC

EBEL - Auftakt mit Schlager © Bild: GEPA/Jannach

Mit dem großen Schlager zwischen Vize-Meister KAC und Titelverteidiger Red Bull Salzburg in Klagenfurt startet heute die Eishockey Liga (EBEL) in die neue Saison. Die beiden Finalisten der vergangenen Saison gehen wieder als Favoriten in die Meisterschaft. Der dritte Top-Kandidat, Vienna Capitals, gastieren zum Auftakt bei den Graz 99ers. Linz empfängt hat Ljubljana zu Gast.

Thomas Koch hat RB Salzburg am 14. April im siebenten Spiel der Finalserie mit seinem Treffer in der Verlängerung zum 3:2-Sieg und damit zum Titel geschossen. Nach sieben Jahren in Schweden und Salzburg ist Koch zu seinem Stammclub KAC zurückgekehrt und trifft gleich in seinem ersten Spiel für die Rotjacken auf seine langjährigen Kollegen. Mit dem wohl besten Center Österreichs und John Lammers, den einzigen beiden Neuen im KAC-Dress, fühlen sich die Klagenfurter für den Sturm auf ihren 30. Meistertitel gerüstet. Der Rekordmeister geht mit nur sechs Legionären und damit den wenigsten der sechs österreichischen EBEL-Clubs in die Saison.

In Salzburg hat Matthias Trattnig das Kapitänsamt von Koch geerbt. "Viele Österreicher haben den Verein verlassen, ich bin der letzte, der übriggeblieben ist", scherzte der Teamverteidiger. Gute Ergebnisse gegen international renommierte Gegner sowie 13 Legionäre sprechen für das Team von Pierre Page, der mit den Roten Bullen den Titel-Hattrick anpeilt. "Eisläuferisch und von der Geschwindigkeit her haben wir uns gesteigert, wir können ein höheres Tempo gehen", erklärte Trattnig.

Black Wings Linz Geheimfavoriten
Als chancenreichster Außenseiter neben dem Top-Trio aus Salzburg, Klagenfurt und Wien werden die Black Wings aus Linz gehandelt. Der Finalist des Jahres 2010 war im vergangenen Winter im Viertelfinale ausgeschieden, hat daraufhin den Trainer gewechselt (Rob Daum statt Kim Collins) und 13 neue Spieler geholt. "Ziel ist eine Steigerung", sagte Linz-Kapitän Philipp Lukas.

Die Grazer haben sich ebenfalls eine Verbesserung zum Ziel gesetzt und wollen ihren Zuschauerschnitt auf 2.000 bis 2.500 erhöhen. Um vermehrt Fans auch gegen Clubs aus Slowenien, Kroatien, Ungarn und Tschechien anzulocken, sind die Tickets für die Partien gegen ausländische Clubs um zwei Euro billiger.