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Dutzende Verletzte nach Doppeldecker-Zugunglück nahe Madrid

Zwei Schwer- und knapp 40 weitere leichter Verletzte

Zwei Menschen sind am Freitag bei einem Zugsunglück in Alcala de Henares nahe der spanischen Hauptstadt Madrid schwer verletzt worden. Knapp 40 weitere Passagiere seien wegen leichterer Verletzungen wie Prellungen und Schock behandelt worden, teilten lokale Behörden mit.

Der Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag, als eine doppelstöckige S-Bahn am Endbahnhof nicht rechtzeitig bremsen konnte und gegen einen Sicherheitsprellbock am Bahnsteigende krachte. Der Aufprall sei bei niedriger Geschwindigkeit erfolgt, ließ die Bahngesellschaft Adif wissen.

Die genaueren Hintergründe des Unfalls waren vorerst noch unklar. Ein Drogen- und Alkoholtest des Zugführers sei negativ ausgefallen, sagte der Bürgermeister von Alcala de Henares, Javier Rodriguez Palacios, der spanischen Nachrichtenagentur Europa Press.

Verkehrsminister Inigo de la Serna fuhr nach Angaben der spanischen Regierung sofort zur Unfallstelle, um sich vor Ort ein Bild der Situation zu machen. Das Gebiet wurde von der Polizei abgesperrt. Im örtlichen Zugverkehr kam es zu Verspätungen.

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