Düstere Aussichten für Billigliner Ryanair:
Gewinn im 1. Quartal um 85 % eingebrochen

Teures Kerosin bringt Airline in die roten Zahlen Passagierzahlen sind um 19 Prozent gestiegen

Düstere Aussichten für den irischen Billigflieger Ryanair. Die Airline rechnet für das seit April laufende Geschäftsjahr mit einem Verlust von bis zu 60 Mio. Euro. Bestenfalls könnte beim Ergebnis eine Null erreicht werden, sagte ein Sprecher des Unternehmens. In dem Ende Juni abgeschlossenen ersten Quartal brach der Gewinn um 85 Prozent auf 21 Mio. Euro ein. Hauptgrund seien die drastisch gestiegenen Treibstoffpreise.

Die Kerosinrechnung von Ryanair sei im Vergleich zum Vorjahresquartal um 93 Prozent auf 367 Mio. Euro gestiegen, hieß es. Die Treibstoffkosten machten nun die Hälfte aller Ausgaben verglichen mit 36 Prozent vor einem Jahr aus. Die Passagierzahl stieg unterdessen um 19 Prozent auf 15 Millionen und der Umsatz legte um 12 Prozent auf 777 Mio. Euro zu. Bei der Jahresgewinnprognose geht Ryanair von einem Ölpreis bei 130 Dollar (82,6 Euro) je Barrel (159 Liter) aus sowie einem Rückgang der Tarife um 5 Prozent. (apa/red)