Ich bin ein Star ... von

"Sonderfüll-Deponie"
als Beziehungskiller?

Ich bin ein Star ... - "Sonderfüll-Deponie"
als Beziehungskiller? © Bild: MG RTL D / Stefan Menne

Am 15. Tag im Dschungelcamp kümmern sich Jenny Frankhauser und David Friedrich um die Lebensmittelversorgung. Wird die "Sonderfüll-Deponie" für sie zum Beziehungskiller?

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"Ihr seid ja schon fünfzehn Tage im Dschungel, und da fällt einfach eine ganze Menge Müll an. Vieles haben wir schon weggeräumt, wie den Mais-Kini von Matthias Mangiapane und die rund 147 Sterne, die er NICHT geholt hat in den Dschungelprüfungen!", scherzt so Daniel Hartwich bei der Begrüßung. Um die restlichen Massen von Fisch- und Fleischabfällen müssen sich jetzt David und Jenny kümmern. Je mehr Sondermüll durch einen großen Trichter entsorgt wird, desto besser.

© MG RTL D / Stefan Menne

Der Abfall steht in acht großen Fässern bereit. Doch die sind verschlossen. In einer Wand mit Löchern sind die Schlüssel versteckt. Es gibt jedoch zwölf Löcher und nur acht Schlüssel. Jenny muss alleine mit den Händen nach den Schlüsseln suchen und dann den Müll umfüllen. David steht unter dem Trichter und bekommt alles ab, was Jenny reinwirft. Je mehr Abfall im Tank bei David landet, desto mehr Sterne sind gewonnen. 10 Minuten haben Jenny und David Zeit für diese Prüfung.

»Jenny, ich habe dich echt gemocht, aber das wird sich gleich ändern«

"Ich habe Sorge, dass ich zu schusselig bin oder etwas vergesse oder verkacke", ängstigt sich Jenny, während David nach unten in den engen Tank unterhalb des Trichters geführt wird. Der 28-Jährige steht festgeschnallt in dem Tank und kann sich nicht bewegen. "Jenny, ich habe dich echt gemocht, aber das wird sich gleich ändern", scherzt David.

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Es geht los. Jenny langt in das erste Loch und zuckt sofort zurück. Sie hat sichtlich Panik davor, ihre Hand ins Ungewisse zu stecken. Kakerlaken fallen auf sie herab. Sie versucht es in mehreren Löchern und schreckt immer sofort panisch zurück. David versucht zu beruhigen und endlich findet sie den ersten Schlüssel zwischen zwei kleinen Krokodilen. Erleichtert legt Jenny dann auch richtig los. Schnell schließt sie das erste Fass auf und schaufelt mit den Händen einen Eimer mit den stinkenden, glibberigen Abfällen voll. Dann rennt sie zum Trichter: "Oh mein Gott, stink das!!! Achtung David! Es tut mir so leid, David."

Obwohl der wegen des Gestanks würgt und stöhnt, nimmt er es mit Humor. Jenny arbeitet hart und schüttelt einen schweren Eimer nach dem anderen zu David in die Tiefe, darunter auch grüne, glibberige Masse. Der stöhnt, witzelt aber weiter.

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Die erste Tonne ist leer. Jenny eilt zurück zur Wand, bekommt einige Ladungen Mehlwürmer ab und hat schnell den zweiten Schlüssel. Und wieder geht das Umfüll-Stöhn-Spiel los. David hält tapfer der Müll-Dusche stand und Jenny ackert, bis auch das zweite Fass leer ist. Zurück an der Wand braucht sie wieder mehrere Anläufe, bis sie den nächsten Schlüssel hat.

»Jenny, wir kuscheln gleich! Drei Eimer noch bis zum ersten Stern«

Jennys Kräfte schwinden sichtlich. David malt ein Smiley auf die verschmierte Wand seines Tanks und meint: "Jenny, wir kuscheln gleich! Drei Eimer noch bis zum ersten Stern." Jenny arbeitet wie eine Wahnsinnige unaufhaltsam weiter. Eine weitere Tonne ist leer. Schnell hat sie den nächsten Schlüssel und kann weiter die Eimer füllen und in den Trichter kippen. David meint, es sind weiterhin noch drei Eimer bis zum ersten Stern. "Drei Eimer? Du meinst wohl drei Tonnen. Siehst du, wir haben schon wieder Diskussionen, das passt einfach nicht mit uns", witzelt sie schwer schnaufend. Und immer weiter klatscht die braune Masse in die Tiefe und auf David. Dann ist endlich so viel davon im Tank, dass die erste Stern-Markierung erreicht ist. Der erste Stern ist sicher.

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Um die zweite Markierung zu erreichen, müssen sehr viel weniger Eimerladungen in den Trichter gekippt werden. Jenny ist wieder an der Wand und verbraucht unnötig Zeit, weil sie immer wieder aus den Löchern zurückzuckt. Dann endlich hat sie den nächsten Schlüssel. Beim Öffnen der Tonne bricht ihr ein Nagel ab. "Scheißegal", so Jenny. Sie macht ungerührt einfach weiter. Mit Erfolg! "Den Zweiten haben wir", ruft David hoch.

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Dann ist die Zeit vorbei. Zwei Sterne sind erspielt. Jenny ist am Ende ihrer Kräfte. David wird aus dem Tank befreit. "Geht ihr jetzt gemeinsam duschen oder baden?", fragt Sonja Zietlow. "Ja, machen wir", sagt David und nimmt Jenny in den Arm. Gutgelaunt ziehen die beiden los zurück ins Camp.

Angst vor der giftigen Spinne

Am Abend entdeckt Matthias eine große schwarze Spinne im Camp und ruft Daniele: "Daniele, komm‘ mal bitte her: Guck mal: Ist das eine Spinne, die einfach tot ist? Siehst du das?" Daniele schnappt sich ein Stock und untersucht die zusammengekrümmte Spinne: "Ja, das ist sie." Doch die Spinne hat sich nur totgestellt. Sie lebt und läuft plötzlich davon. An Danieles Rucksack wird sie entdeckt. Mit einem Einweckglas kommt ein Ranger ins Camp und fängt die Spinne mithilfe einer Gabel lebendig ein.

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Auch im Dschungeltelefon ist die Spinne Thema: Drama-Queen Matthias: "Es war die Trichternetzspinne im Camp, und wer hat sie natürlich gleich wieder bald in den Pfoten gehabt?! Ich!" Daniele: "Ich bin sehr geschockt. Ich habe die Spinne am Boden gesehen und sie sah definitiv so aus, als wäre sie tot. Wenn sie mich angegriffen hätte, dann wäre es ein Scheiß-Abend geworden." Und weiter: "Ich werde jetzt auf jeden Fall keine Nacht mehr schlafen, ich übernehme den Nachtdienst von allen."

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Dr. Bob klärt auf und zeigt die gefundene Spinne: "Wir fanden eine Trichternetzspinne im Camp. Wegen des Regens kommen sie gerne raus, weil sie das feuchte Wetter mögen. Sie ist Australiens giftigste Spinne. Wir haben aber das Gegengift immer parat. Seit der Einführung des Gegengifts im Jahre 1984 ist in Australien niemand mehr an einem Biss der Spinne gestorben. Die Stars sind also immer sicher und wir halten nach Spinnen Ausschau. Außerdem haben die Stars die Anweisung, immer ihre Schuhe zu tragen. Gut ist, dass die Spinnen nicht in ihr Bett klettern oder auf sie springen können."

Platz fünf für Matthias

Matthias muss das Camp verlassen. Der Reality-TV-Star wird es nicht leid, immer wieder zu betonen, wie sehr er sich freut, das Camp verlassen zu dürfen: "Ich bin so happy. Gerade mit dem ganzen Regen hier. Ich sehe euch morgen dann im Fernsehen. Macht’s gut", so der 34-Jährige zum Abschied. Mit einem letzten „Der Mann mit der roten Hose“-Lied der anderen vier Camper im Ohr, zieht er strahlend von dannen.

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„Ich habe es gespürt. Ich spüre ja immer ganz viele Dinge vorweg in meinem Leben. Und habe dann auch gestern, während des Abendessens, so gedacht, das wäre eigentlich so ein Matthias-Abgang. Tolles Essen, ein Glas Wein und in der Früh dann einen Kaffee. Das ist genauso ein Abgang, den ich mir wünschen würde. Und so ist es auch gekommen“, so Matthias nach seinem Auszug.

Jenny und Tina - Im Schatten der Schwester

Jenny und Tina halten Nachtwache. Jenny ist müde und schwächelt. Am Lagerfeuer ist ihr alles zu viel und Tina muntert sie auf: "Stell dir vor, du gewinnst das Ding." Jenny: "Das glaube ich nicht." Tina: "Ach, du glaubst es nicht? Aber du weißt es nicht! Ich kann gehen, ehrlich wahr. Man kann uns aber nicht miteinander vergleichen. Du wolltest aus einem gewissen Schatten." Jenny: "Ja, und jetzt bin ich hier und muss mir von einem kleinen Jungen einfach alles gefallen lassen. Oder ich streite und bin negativ überall zu sehen. Beides nicht schön." Tina: "Ach, Quatsch. Leute streiten sich, Leute vertragen sich. Es ist doch stinknormal... Warum wolltest du aufgeben? Wenn du das Ziel erreichst, unter die ersten drei, dann ist doch deine Welt in Ordnung. Ich brauche das nicht. Ich war lange genug dabei, ich habe genug bewiesen, für mich ist es völlig okay. Aber für dich…"

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Und weiter: "Jetzt kannst du was beweisen und jetzt willst du einpacken? Ich kenne das, wenn Leute sagen: `Du bist im Schatten deiner Schwester`. Ich kenne das genau. Kannst du mir glauben. Ich habe das auch gehört und gelesen. Ich habe es aber nie so empfunden. Weil: Ich bin ich und Mary ist Mary. Und Mary ist großartig. Und ich bin es auf meine Weise, eben anders. Ende, Punkt, Aus. Also ich habe damit überhaupt kein Problem. Wenn die Leute meinen, ich bin im Schatten von Mary, dann ist es okay, es juckt mich nicht. Aber ich selbst, ich fühle mich nicht im Schatten meiner Schwester. Ich habe viel erreicht, ich bin selbst auf die Bühne gegangen, ich habe selbst gesungen, ich habe selbst bewiesen… - Hitparade eins, okay es ist lange her - aber ich habe das alles selbst gemacht. Weißt du, wenn du vor Ort bist, dann kann deine Schwester nichts übernehmen." Jenny: "Ja, ich bin auch alleine auf der Bühne." Tina: "So ist es."

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David ist raus

Im Finale stehen Tina York, Jenny Frankhauser und Daniele Negroni. David Friedrich musste am Samstag Morgen das Camp verlassen. Der Schlagzeuger zeigte sich nicht traurig über seinen Auszug. "Ich kann raus, ich kann was essen gehen", sagte er kurz nach der Verkündung.

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