TV-Show von

Dschungelcamp: Larissa
Marolt als Geldmaschine

Ich bin ein Star, es zahlt sich aus: Dschungel kann Larissa zur Millionärin machen.

Das Dschungelcamp macht Larissa Marolt vielleicht bald zur Millionärin. © Bild: RTL / Stefan Menne

Wenn im australischen Busch von Murwillumbah, New South Wales, jemand seine Verdauungsbeschwerden thematisiert, bewegte dies bisher mutmaßlich nicht einmal die Bewohner von Murwillumbah. Heutzutage ist das Resultat der einschlägigen Anstrengungen für einen Rap-Hit gut. „Ich kann nicht kacken ohne Kaffee“, alarmierte die Österreicherin Larissa Marolt über den Sender RTL acht Millionen Konsumenten des Reality- Formats „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“. Keine Überraschung, dass da die „Bildzeitung“ beherzt zulangte und den Verdauungsrefrain in Musik setzen ließ.

THEMEN:

Gar nicht zu reden von der (thematisch passend) am Klopeiner See ansässigen Hoteliersfamilie, über deren Verhaltensauffälligkeiten die Tochter sich größerflächig erging. Schon fordert der deutsche Boulevard eine eigene Serie über die Marolts, tunlichst mit dem Titel „Zwischen Wahnsinn und Wäschebergen“. Der Vater, Larissa zufolge „wie Elvis“ aussehend, wäre da ein gottgegebener Protagonist, zumal einander die Eltern „fast umbringen, aber sie sind noch zusammen“. Der „ständig besoffene“ Hausbursche Engelbert, der den Chef anspuckt und mit dem Besen bedroht, wäre gleichfalls unverzichtbar. Und erst der Abwäscher Pauli, der „aussieht, wie ein Troll“ und „ab und zu mal in den Knast muss“!

Derlei Geschliffenheiten bringen dem Privatsender Traumquoten: Dreimal hat die einst gar für den Grimme-Preis nominierte Dschungel-Show mit der laufenden achten Staffel schon die Acht-Millionen-Marke geknackt. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen stellte man mit unfassbaren 51 Prozent Marktanteil noch die für unübertreffbar gehaltenen 49,9 Prozent des vorjährigen Staffelfinales ein.

Bis 2016 winkt eine Million Euro.

Die mit der kolportierten Außenseitergage von 25.000 Euro ins Camp eingerückte Larissa Marolt – Schlagersänger Michael Wendler verhandelte sich auf 125.000 Euro – darf sich somit schon vor dem Finale am 1. Februar (22.15 Uhr, RTL) als Siegerin bezeichnen. Die mediale Dauerpräsenz im australischen Circus Maximus machte aus dem einstigen Fallobst von Heidi Klums Model-Casting-Show „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM, 2009) ein besonders reifes Stück. Sehr wahrscheinlich, dass es nach Maden, Würmern und Spinnen nun Kröten regnet. Denn: „Larissa hat eine großartige Leistung vollbracht. Sie kann jetzt im sechs- bis siebenstelligen Bereich Geld machen, also 500.000 bis 1.000.000 Euro in den nächsten ein bis zwei Jahren“, schwärmt der heimische Manager und Veranstaltungs- Profi Herbert Fechter. „Als Tagesgage kann sie nun 20.000 Euro verlangen. Vor dem Dschungelcamp war es sicher nur ein Zehntel. Vorausgesetzt, sie hat den richtigen Manager.“ An dem fehlt es freilich nicht, denn Heidi Klums geschäftsaffiner Vater Günther hat sich die Hoffnungsträgerin schon zu „GNTM“-Zeiten gekrallt und kann jetzt größerflächig ernten. Und nicht nur, was Larissa betrifft. Will man, zum Beispiel, Vater Marolt sprechen, wird man gleichfalls an Vater Klum verwiesen. Zusatz: „Aber das wird etwas kosten“. Ähnliches gilt vermutlich auch für den Marolt‘schen Hausburschen Engelbert, der auf aktuell 2.200 Facebook-Fans verweisen kann.

Mehr dazu lesen Sie im aktuellen NEWS in Ihrem Zeitschriftenhandel oder als E-Paper-Version.

Alle Infos zu 'Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!' im Special bei RTL.de: http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html

Kommentare