"Ich bin ein Star..." von

Dschungelcamp: Ansgar
Brinkmann wollte raus

Ex-Fußballprofi ärgerte sich über geplante Bestrafung durch RTL

Ansgar Brinkmann © Bild: MG RTL D /Stefan Menne

Überraschung im Dschungelcamp: Ex-Fußballprofi Ansgar Brinkmann hat aus Ärger über RTL die Ekelshow verlassen. Der 48-Jährige rief in der Sendung vom Sonntagabend den Satz "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" und wurde aus dem Camp gebracht. Durch den freiwilligen Abgang musste zunächst kein weiterer Kandidat die TV-Show verlassen.

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Zuvor wollte die Produktion das frühere Enfant terrible der Bundesliga bestrafen, weil der sein Mikrofon nicht umgehängt hatte. Der 48-Jährige sah den Regelverstoß allerdings nicht ein. "Mit Abmahnungen konnte ich in den 20 Jahren als Fußballprofi mein Haus tapezieren. Die waren mir auch alle scheißegal", erklärte ein bockiger Brinkmann und packte seine Sachen - zum Entsetzen seiner Mitcamper.

Es ist der zweite freiwillige Abgang während der zwölften Staffel, nachdem bereits Transgender-Model Giuliana Farfalla (21) ihre Sachen gepackt hatte. Schauspielerin Sandra Steffl (47, "Rossini") und Soulsänger Sydney Youngblood (57, "Sit And Wait") verließen in den vergangenen Tagen das TV-Camp ebenfalls, allerdings auf dem regulären Weg - per Zuschauervoting.

Durch Brinkmanns Abgang musste am Sonntag kein weiterer Teilnehmer gehen, auch wenn York die wenigsten Anrufe bekommen hatte. Damit sind noch acht Kandidaten im Rennen um die Dschungelkrone, die dem Gewinner der Show am Samstag aufgesetzt wird.

Das passierte sonst noch:

Es ist nass im Regenwald und am zehnten Tag im Dschungelcamp wird David Friedrich endlich auf der Erfolgsleiter nach oben gespült, denn die Camper schicken ihn zu seiner zweiten Dschungelprüfung. Der Bachelorette-Gewinner und Musiker geht auf Tauchstation und hat die Chance, in "Einmal volltanken, bitte" neun Sterne zu erspielen. Dafür muss David in einen großen Wassertank steigen, der verschlossen wird, und sich auf Kommando mit Wasser füllt. Die Aufgabe besteht darin, mit einem Schraubenschlüssel Boxen zu öffnen, Sterne zu suchen, und sich am Ende selbst zu befreien. Dabei erwarten ihn tierische Überraschungen.

Sonja Zietlow: "Du hast heute die Möglichkeit, neun Sterne zu sammeln. Ich sage es aber sofort: entweder `nine or nothing`. Also alle oder keiner." David: "Das ist Scheiße." Sonja Zietlow: "Wieso? Ist doch super. Wie wäre es mal mit neun Sternen?" David: "Ja, aber so hätte man die Möglichkeit, mal ein, zwei oder drei Sterne, falls ich irgendwie…" Daniel Hartwich: "…den Matthias mache, wie wir es intern nennen?" Dann erklärt Sonja Zietlow die Prüfung: "Du musst bitte in diesen Tank steigen, dann wird über dir ein Gatter verschlossen. Und wenn wir die Zeit starten, dann füllt sich dieser Tank langsam mit Wasser. Darin befinden sich acht Boxen. In der achten und letzten Box befindet sich der rettende Schlüssel, mit dem du nämlich das Gatter öffnen kannst, um dich zu befreien."

© RTL/Stefan Menne

Am Ende wurde es dann aber "nothing". Moderatorin Sonja Zietlow relativiert: "Aber du wurdest mit der Zeit auch immer schneller." David: "Ja, man muss auch mit der Zeit erstmal ein bisschen reinkommen und eine Taktik finden. Normalerweise ist es einfach, Schrauben aufzudrehen, aber irgendwie waren die ganz schön fest da drin." Sonja Zietlow: "Du bist ja auch ein starker Mann." David: "Ja, genau." Daniel Hartwich: "Trotzdem am Ende null Sterne."

© RTL/Stefan Menne

Sonja Zietlow: "Du bist richtig angezickt, oder?" David: "Ja." Sonja Zietlow: "Ja, in deiner letzten Prüfung alle Sterne und jetzt alleine keinen. Da denkt man sich auch: wie verkaufe ich es den anderen, dass es sich nicht blöd anhört?" David: "Darum geht es mir nicht." Daniel Hartwich: "Ich glaube, die glauben es dir erstmal gar nicht, dass du null Sterne hast." Und weiter: "Du warst tapfer und hast es gut gemacht. Es hat im Grunde wirklich nicht viel gefehlt…"

Endlich Schlafen!

Der Schlafmangel macht besonders Matthias zu schaffen. Und so bietet Tina ihm an, seine Nachtschicht bei der Feuerwache zu übernehmen: „Ich kann auch durchmachen. Das ist die einzige Möglichkeit, euch zu helfen.“ Da sagt Matthias nicht nein: „Also, wenn du kannst. Wenn nicht, mach mich wach.“ Und so sitzt Tina zunächst mit Tatjana am Feuer. Doch Tatjana kann bald nicht mehr, schläft immer wieder ein. Auch Tina kämpft mit der Müdigkeit, hält aber durch. Am Ende wird dann doch Matthias geweckt, um Tatjana zu erlösen. Doch es dauert nicht lange, da verkündet er: „Es hat keinen Sinn, ich muss mich hinlegen. Diese Nachtschichten sind eine Zumutung.“ Mit diesem Worten legt er sich einfach hin und lässt Tina alleine zurück. Erst im Morgengrauen kommt die erlösende Frage von Daniele: „Tina, möchtest du dich hinlegen?“ Tina gibt sich tapfer: „Ich habe jetzt meine dritte Schicht hinter mir. Ich habe euch extra schlafen lassen, weil Ansgar oder du ja vielleicht zur Prüfung müsst. Bleib du bitte liegen.“ Daniele: „Warst du die ganze Nacht wach?“ Tina: „Das ist ja das, was ich machen kann. Ihr macht ja viel und das will ich machen für die Allgemeinheit!“ Daniele steht auf und wird sauer: „Das ist echt uncool. Ansgar, David, Kattia….das kann doch nicht sein, dass hier die älteste Frau von allen die ganze Nacht wach ist. Das geht doch nicht, Tina. Leg‘ dich jetzt hin und ich mache alles!“

© RTL/Stefan Menne

Daniele handzahm

Was mehrere Tage ohne Nikotin doch aus einem jungen, wilden Sänger machen. Daniele sitzt ruhig, gelassen und ganz, ganz klein mit Hut im Dschungeltelefon: „Jetzt haben wir uns doch seit drei Tagen an alles gehalten. Ist es nicht möglich, dass man uns die Zigaretten zurückgibt. Es gibt gerade nichts, was ich mir sehnlicher wünsche, als mich irgendwo hin zu setzen und eine zu rauchen. Da bitte ich die Produktion ganz herzallerliebst. Es müssen ja nicht fünf sein. Auch drei für alle“, bettelt Daniele unterwürfig im Dschungeltelefon. Wo ist der motzende 22-Jährige hin? „Es hat ja keinen Sinn hier stur zu sein und rumzuschreien. Ich habe mir einfach gedacht, ich versuch das mal ruhig und sachlich zu klären. Das ist doch mal ein anderer Weg. Es hat keinen Sinn hier den Ochsen zu machen. Ich verfalle schnell mal in Rage, ich brodle auch schnell mal. Das ist ein Tick, den muss ich versuchen, mal einzustellen.“

© RTL/Stefan Menne

Durchhalten, Jenny!

Auch Jenny hat sich verändert. Gegenüber Tina resümiert sie: „Ich muss sagen, ich bin jetzt schon irgendwie stärker als ich ins Camp kam, und selbstbewusster. Ich habe schon viel nachgedacht und arbeite an mir. Es hat mir echt gut getan, hier zu sein. Aber jetzt kommt der Nachteil. Jetzt wird es immer gefährlicher für mich, mich zusammenzureißen. Ich möchte nicht, dass das, was man verdrängt, hochkommt. Ich habe so Angst, dass das hochkommt. Das darf niemand sehen. Ich darf auf keinen Fall hier zusammenbrechen.“ Tina: „Du bist so ein süßes Mädchen. Du machst hier dein Ding. Du machst das gut. Was soll dir passieren? Du kannst stolz sein auf dich.“ Bei diesem stärkenden Worte fängt Jenny an zu strahlen. Tina: „Und wenn du lächelst, dann gewinnst du die Zuschauer sowieso.“ Jenny ist ganz beschämt: „Danke! Ich kämpfe hier bis zum Schluss. Das hier habe ich alleine gemacht und durchgestanden und nicht die ‚Schwester von...‘“

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