Dschungelcamp von

Klaus ist raus

Claudelle in der Prüfungs-Hölle. Plus: Zicken-Zoff zwischen Fiona und Georgina.

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    Dschungelcamp - Tag 9

    Zum ersten Mal durften die VIP-Camper entscheiden, wer zur Dschungelprüfung antreten soll.

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    Dschungelcamp - Tag 9

    Claudelle Deckert hat die meisten Stimmen erhalten

Zum ersten Mal durften die Camper entscheiden, wer zur Dschungelprüfung antreten muss. Claudelle hat am Ende die meisten Stimmen ihrer Kollegen bekommen und darf das „Vorzimmer zur Hölle“ betreten. Es handelt sich dabei um ein ganz spezielles Dschungelbüro. Sechs Aufgaben muss die blonde Schauspielern nacheinander bestehen und kann am Ende acht Sterne erkämpfen. Das Besondere: Claudelle ist nicht allein. Alle anderen – bis auf Klaus, der musste aus medizinischen Gründen im Camp bleiben – sind als Zuschauer dabei und können Claudelle anfeuern. Während der Prüfung kann Claudelle einen ihrer Mitcamper als Joker einsetzen. Der oder diejenige muss dann statt ihrer die Aufgabe ausführen. „Mir ist ganz schlecht vor Aufregung“, so Claudelle bevor es losgeht. Und wieder musste ein Bewohner gehen...

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Aufgabe 1: Anmelden Um ihren Dienst im Dschungelbüro anzutreten, muss sie sich an einem Computer anmelden. Die Tastatur steckt in einem Glaskasten voller grüner Ameisen. Nur 30 Sekunden hat Claudelle Zeit, ihre Hände in den Kasten zu stecken und auf der Tastatur ihren Namen, ihr Alter und ihren Beruf einzutippen. Konzentriert legt sie los, schaut aber nicht auf den Monitor. In letzter Sekunde bemerkt sie ein paar Fehler und korrigiert diese in letzter Sekunde. Stern eins gewonnen.

Aufgabe 2: Ablage Die Ablage muss sortiert werden. Dazu stehen drei undurchsichtige Behälter vor Claudelle – in jedem stecken einheimische Tiere. In zwei von ihnen zusätzlich noch jeweils ein Stern. Claudelle muss in die Behälter greifen, die Sterne herausholen und dann noch erfühlen, welches Tier dabei war. Denn nur dann kann sie den Stern in die entsprechende Ablage sortieren. Claudelle legt los. Ihre Hand sucht im ersten Behälter vergebens nach dem Stern. Dass ein Babykrokodil mit drin sitzt, stört sie gar nicht. Sie wechselt mit der Hand in die Mitte und betatscht hemmungslos die darin liegende Schlange. Sonja: „Was fühlst du?“ Claudelle: „Krokodilschlange! Die Schlange findet das nicht so toll – das merke ich.“ Auch da findet sie keinen Stern. Weiter geht’s zum nächsten Fach. „Auuuua – ey, du Lümmel, hau ab“, schreit Claudelle. Flusskrebse haben sie gebissen. Olivia brüllt aus dem Hintergrund: „Lass dir das nicht bieten, Claudelle – beiß‘ zurück!“ Claudelle bleibt tapfer und sucht weiter. Sie findet erst den Stern bei den Krebsen, dann holt sie noch den zweiten beim Krokodil heraus, und auch das Sortieren in die Ablage klappt. Zwei weitere Sterne sind ihr sicher! Jubel auch auf den Rängen.

Aufgabe 3: Kaffeepause Ein Dschungelmacchiato – bestehend aus pürierten Mehlwürmern, Riesenlarven und Kakerlaken - und ein Kakerlaken-Cookie müssen in 90 Sekunden den Weg in Claudelles Magen gefunden haben. Sofort macht sich Claudelle an Werk und in Windeseile hat sie beides verdrückt. Und wie hat es geschmeckt? „Nach Kakerlaken – eher neutral. Ich hatte sogar das Gefühl, da war eine leichte Süße drin. Ich habe aber auch so einen Hunger und ich esse doch so gerne.“

Aufgabe 4: Der Aufzug Im Aufzug muss Claudelle zwei Sterne fangen, die von oben herabfallen – natürlich kommen die nicht alleine vom Himmel gefallen. Claudelle ist bereit. Eine Ladung brauner Schleim landet auf ihrem Hinterkopf, sie erschreckt und reagiert zu spät. Der Stern ist weg. Claudelle: „Scheiße – ich habe den nicht gesehen.“ Der Aufzug fährt in die nächste Etage. Mehlwürmer, Federn und Grillen fallen herab. Claudelle fängt wieder keinen Stern. „Da war keiner dabei!“ Stimmt. Deshalb geht es in die letzte Etage. Kakerlaken regnen herab. Claudelle sieht den Stern und fängt ihn. Ein weiterer Stern ist sicher.

Aufgabe 5: Aktenschrank Ein Stern befindet sich in der zweiten Schublade eines großen Aktenschranks mit Mappen, Papieren und 75 Ratten. 30 Sekunden hat Claudelle Zeit, den Stern zu finden. Olivia: „Wenn du keinen Bock hast – dann frag‘ einen von uns!“ Claudelle: „Nein, alles gut. Ich habe kein Problem mit Ratten!“ Claudelle zieht die Schublade auf: „Hallo kleine Mäusis!“ Ohne Hemmungen wühlt sie sich durch die Ratten, findet schnell den Stern und knotet ihn los. Der sechste Stern.

Claudelle holt acht Sterne

Aufgabe 6: Telefonposten Drei Telefonate von ehemaligen Campern muss Claudelle entgegen nehmen und dabei drei Fragen beantworten. Für jede richtige Antwort gibt es einen Stern. Während der Telefonate sitzt sie auf einem Bürostuhl, der sich langsam in einen Bottich mit Schleim, stinkenden Fischabfällen und toten Insekten herabsenkt. Auch diese letzte Aufgabe will sie alleine bewältigen. Das Telefon klingelt, der Stuhl sinkt in die stinkende Brühe herab. Claudelle: „Hallo, Sekretariat Kakerlaken!“ Ramona Leiß ist am anderen Ende: „Welches ehemalige Dschungelpaar erwartet bald Nachwuchs!“ Wie aus der Pistole geschossen Antwortet Claudelle: „Rocco und Kim!“ Sonja: „Richtige Antwort und somit ein Stern!“ Es klingelt wieder. Rocco Stark ist dran: „Welche US-Serie kommt Ende Januar mit neuen Folgen zurück ins deutsche Fernsehen?“ Auch das weiß Claudelle: „Dallas!“ Das ist der achte Stern. Mittlerweile sitzt sie mit dem Po in der Brühe. „IIIIIIIIIIIIIIIIIIh!“ Das Telefon klingelt. Kim Gloss stellt die nächste Frage: „Wie oft war Lothar Matthäus verheiratet? Drei Mal, vier Mal oder fünf Mal.“ Claudelle – mittlerweile bis zur Brust versenkt - unsicher: „Fünf Mal!“ Das ist falsch. Trotzdem - acht Sterne hat Claudelle sehr tapfer erkämpft. Die Gruppe jubelt. Fiona: „Du bist der Hammer, Claudelle!“ Stinkend, aber glücklich geht es zurück ins Camp!

Abschied von Silva

Die Zuschauer haben entschieden. Silva muss als erstes das Dschungelcamp verlassen. Er hat die wenigsten Anruferstimmen bekommen. Die Zeit des Abschieds ist da. Silva: „In Hamburg sagt man Tschüss, auf Spanisch Adios. Es war echt eine schöne Zeit. Mit allem, was dazu gehört. Ich habe alles gegeben.“ Die anderen zehn Camper applaudieren. Von jedem verabschiedet sich Silva einzeln. Olivia: „Wir rauchen die Friedenspfeife, wenn wir hier beide draußen sind.“ Ein letztes Winken, dann ist Silva weg.- da ruft ihm Joey noch hinterher: „Iss‘ du einen Cheeseburger für mich mit…!“
Auf der Fahrt aus dem Dschungel bekommt Silva endlich, wovon er acht Tage geträumt hat: einen großen Burger. „Das ist göttlich“, freut sich Silva und beißt herzhaft zu. Die Zeit im Camp hat Silva genossen, aber eine Sache steht für ihn fest: „Georgina werde ich komplett aus meinem Gedächtnis streichen!“ Nachdem er sich auf dem Weg zurück in die Zivilisation noch schnell am Straßenrand erleichtert hat, geht es für Silva direkt in den Spa-Bereich eines Hotels. Und dort warten fünf Bikini-Schönheiten auf ihn, die ihn die harte Zeit im Camp schnell vergessen lassen. Silva genießt seine Freiheit in vollen Zügen: Mit einem Glas Champagner stößt er mit den Damen an und ist von deren Anblick sichtlich begeistert. Ob er sich wünscht, zurück ins Camp zu gehen? Absolut nicht: „Ich vermisse den Dschungel überhaupt nicht mehr, ich bin glücklich als Erster rausgegangen zu sein. Ich bin im siebten Himmel hier, habe wunderschöne Frauen um mich herum – insofern bin ich hier voll in meinem Element!“

Zicken-Zoff zwischen Fiona und Georgina

Fiona kümmert sich um das ausgehende Feuer und regt an, Feuerholz zu besorgen. Sie sammelt umliegende Sträucher und feuert damit die Glut an. Doch sie hat dabei nicht mit Georgina gerechnet, deren Pritsche nah am Feuer steht und die gerade ihre Ration Reis und Bohnen isst. Und dabei stört sie der Rauch. Georgina: „Lass es doch tagsüber nur glühen.“ Fiona: „Das Problem ist, es darf nicht ausgehen.“ Georgina: „Es geht ja nicht aus, wenn es glüht. Legt da nicht so viel drauf, bitte.“

Fiona: „Ich mache das nicht aus Spaß, Georgina.“ Georgina: „Egal welche Leute im Dschungel leben, die werden bestimmt nicht zehntausend Stämme Holz darauf legen.“ Fiona: „Morgen kannst du dich ja den ganzen Tag um das Feuer kümmern und dann gucken wir mal, wie es läuft.“ Georgina: „Wenn es ums Überleben im Dschungel geht, dann heizt man auch nicht den ganzen Tag das Feuer an.“ Fiona: „Ich meine es ernst, morgen kannst du dich um das Feuer kümmern und dann gucken wir mal.“ Georgina: „Darum geht es doch gar nicht. Du musst doch nicht gleich dagegen zicken. Ich sitze hier die ganze Zeit im Rauch und meine ganzen Sachen stinken nach Rauch und du legst schon wieder so einen Klotz darauf.“

Dann wendet sich die Bachelor-Kandidatin an den Teamchef Patrick. „Muss das Feuer den ganzen Tag brennen? Oder reicht es nicht, wenn die Asche glüht?“ Patrick ist die Diskussion zu heiß, er bleibt still, isst weiter und hält sich raus. Plötzlich platzt Arno der Kragen und er fährt Georgina an: „Es glüht nicht den ganzen Tag. Es kommt Holz drauf, es brennt durch, es brennt runter und dann glüht es. Aber du musst Holz darauf packen, damit du Glut bekommst.“ Georgina: „Genau, aber das Holz ist ja runter gebrannt.“ Der sonst so ruhige Arno regt sich über Georgina auf: „Du musst da Holz rauf packen, damit du überhaupt Glut hast. Wenn du die Hölzer weglässt, dann ist das Feuer nach ein oder zwei Stunden aus. Außerdem müssen wir auch noch Wasser kochen und das geht den ganzen Tag.“ Georgina: „Keine Ahnung. Ich bin hier jedenfalls total eingeräuchert.“ Arno: „Mein Gott!“ Und „Dagobert“ legt sich genervt wieder hin. Georgina: „Ich wollte eigentlich meinen Mittagsschlaf machen, aber das kann ich nun vergessen, weil hier Rauch ist.“

Schatzsuche – „Schweine schrubben“

Am 9. Tag dürfen Iris und Joey auf Schatzsuche gehen. „Schweine schrubben“ heißt diese Herausforderung und die hat es in sich. Erwartungsvoll verabschieden sie sich „Mutter Katzenberger“ und der Sänger von den anderen Dschungelcampern und erreichen auf einer Lichtung im Dschungel ein Schweinegehege. Sieben kleine Schweinchen tummeln sich im Schlamm und sind ordentlich eingesaut. Dann entdecken die Stars ihre Aufgabe: „Fangt die Ferkel und wascht sie sauber, um an die Kombination für das Zahlenschloss zu kommen!“ An zwei der verdreckten sieben Ferkel sind Zahlen aufgemalt. Es gilt also, die zwei Zahlen-Ferkel zu finden, zu fangen und sauber zu schrubben. Denn nur so lässt sich das Zahlenschloss, an dem die Schatztruhe festgemacht ist, öffnen.

Iris und Joey gehen ans Werk und werden zu Schweinehirten. Eine lustige und matschige Sauerei beginnt. Besonders Joey wird zum Schweinebändiger. Am Ende gelingt es den Schatzsuchern die Schweine im Trog abzuwaschen und an die Zahlen auf den Ferkeln zu gelangen. Freudig tragen sie die Schatztruhe ins Camp. Sie öffnen sie und bekommen folgende Frage gestellt: „Was heißt auf Litauisch kleines Eichhörnchen?“ A: Wowereit. B: Merkel (richtige Antwort: A). Die Campbewohner tippen auf Antwort A, nicht zuletzt, weil Arno es schon einmal gehört hat. Die Antwort ist richtig und die Stars finden in der Schatztruhe eine Kräutermischung. Alle freuen sich, nur Schatzsucher Joey ist unzufrieden. „Was soll das, eine Kräutermischung? Da kann ich ja auch hier Blätter sammeln.“

Klaus muss das Camp verlassen

Und wieder musste ein Bewohner gehen: Klaus ist somit raus. Er bekam die wenigsten Anrufe und darf das Camp verlassen.

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de.

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