Alexander Pereira von

Droht Pereiras Abgang?

Der Intendant der Salzburger Festspiele über Welser-Möst und Gerüchte um Mailand

Salzburger Festspiele Intendant Pereira beim Opernaball © Bild: News Deak Marcus

„Ich lege in der nächsten Kuratoriumssitzung am 6. März mein Konzept vor. Wenn man es mitträgt, gibt es keinen Anlass, zu gehen. Wenn nicht – wenn z. B. ein Kurator das Einstimmigkeitsprinzip benützt, um mir eins auszuwischen und alles zu blockieren –, dann sieht die Sache ganz anders aus." So kommentiert Alexander Pereira, Intendant der Salzburger Festspiele, in der morgen erscheinenden NEWS-Ausgabe Gerüchte, er stehe vor dem Abgang an die Mailänder Scala.

Die Zusammenarbeit mit dem Operndirigenten Franz Welser-Möst, der ihm soeben den Mozart’schen Da-Ponte-Zyklus abgesagt hat, erklärt Pereira für beendet: „Er hat Tatsachen geschaffen, und ich stimme ihm zu: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Die Sache ist für mich klar."

Maestro Zubin Mehta, der in Salzburg zwischen 3. und 7. August vier „Falstaff"-Vorstellungen und zwei philharmonische Konzerte dirigieren soll, wäre über die Planung informiert und mit ihr einverstanden. Auch mit den „Falstaff"-Sängern, die in dieser Zeit an zweimal zwei aufeinanderfolgenden Tagen auftreten, gebe es keine Probleme: „Der einzige, der sich beschweren könnte, ist Ambrogio Maestri, der den Falstaff singt, und dem ist es recht. Den anderen ist es zumutbar." Wegen vergleichbarer Programmierungsdetails hatte Welser-Möst seine Salzburger Verpflichtungen zurückgelegt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS (50/2012)

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