Droge Mephedron von

Badesalz-Tote war schwanger

Bei Obduktion wurde festgestellt, dass verstorbene 21-Jährige im dritten Monat war

Droge Mephedron - Badesalz-Tote war schwanger © Bild: Corbis

Tragische Entwicklungen im Badesalz-Droge Mephedron verstorben ist. Bei der Obduktion wurde eine Schwangerschaft der Toten festgestellt.

Die 21-jährige Hanna D. verstarb vor Kurzem in Gmunden nach der Einnahme der berauschenden Droge "Mephedron". Kurz danach erlag die junge Frau einem Herzstillstand. Die Tragödie nahm nun nach dem Tod ihre Fortsetzung: Bei der Obduktion wurde festgestellt, dass die 21-Jährige im dritten Monat schwanger war. Im Herbst hätte sie ihr zweites Kind bekommen, wie "heute.at" berichtet.

Shopbesitzerin drohen bis zu zehn Jahre Haft
Die Polizei ermittelte bereits zuvor, in welchem Shop die Frau das angebliche Badesalz gekauft hat und stellte im Zuge einer Hausdurchsuchung derartige Substanzen sicher. Die 29-jährige Shopbesitzerin wurde festgenommen und in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Gegen sie wird wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NPSG) ermittelt. Es sieht einen Strafrahmen von bis zu zehn Jahren vor, wenn man diese Drogen verkauft und der Konsument dadurch stirbt.

Mephedron ist eine psychoaktive Substanz mit ähnlichen Wirkungen wie Ecstasy oder Kokain und mittlerweile EU-weit verboten. Dennoch wurde es zuletzt immer wieder als angebliches Düngemittel oder Badesalz verkauft.