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Drei Wohnungen in Wiener Neustadt aufgrund von Gasleck evakuiert

Entwarnung nach zweieinhalb Stunden - Keine Verletzten

Wegen einer angebohrten Gasleitung sind am Montagabend drei Wohnungen im Zentrum von Wiener Neustadt evakuiert worden. Mit Messgeräten wurde eine deutlich erhöhte Konzentration festgestellt. Die Einsatzkräfte sperrten die Gas- und Stromzufuhr ab und belüfteten die Wohnungen. Verletzt wurde "wie durch ein Wunder" niemand, berichtete die Feuerwehr am Dienstag.

Die Helfer wurden gegen 18.30 Uhr zum Einsatzort in der Bahngasse alarmiert. Auch der Energieversorger EVN wurde verständigt, ein Gasspürtrupp rückte aus St. Pölten an. Spezialmessgeräte zeigten eine hohe Gaskonzentration im Mauerwerk. Nach zweieinhalb Stunden konnte Entwarnung gegeben werden und alle evakuierten Personen, darunter ein Kleinkind, konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Während des Einsatzes war die Bahngasse, eine wichtige Verbindungsstraße zwischen Burgplatz und Bahnhof, gesperrt.

"Gas dringt in und durch das Mauerwerk vor. Gas kann auch durch Mauern nicht aufgehalten werden", so Josef Bugnar, Kommandant der Feuerwehr Wiener Neustadt. "Es muss unbedingt eine professionelle Lüftung durch die Feuerwehr nach einem Gasleck durchgeführt werden und das Energieversorgungsunternehmen muss die Wohnungen freimessen, bevor man gefahrlos in seine Wohnung zurück kann", informierte der Einsatzleiter.

Das Gas bleibt laut Feuerwehr bis zur Reparatur der angebohrten Gasleitung im betroffenen Stockwerk abgedreht. Die Stromversorgung konnte wieder eingeschaltet werden. Die FF Wiener Neustadt stand mit 16 Mitgliedern und vier Fahrzeugen im Einsatz.

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