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Drei Tote bei Selbstmordanschlag auf Cricket-Stadion in Kabul

Ein Polizist unter den Getöteten

Bei einem Selbstmordanschlag am Zugang zu einem Stadion sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul am Mittwoch drei Menschen getötet worden. Der Attentäter zündete seinen Sprengsatz demnach in der Nähe einer Cricket-Arena. Unter den Toten war ein Polizist. Zudem gab es fünf Verletzte, davon zwei Polizisten.

Die Polizisten hätten sich "geopfert" und verhindert, dass der Attentäter in dem Stadion eine "Katastrophe" anrichtete, sagte Polizeisprecher Basir Mujahid. Der Attentäter sei am ersten von drei Kontrollposten aufgehalten worden. Die Explosion habe sich während des bereits laufenden Spiels ereignet, ergänzte ein Sprecher des afghanischen Cricket-Verbandes.

Zuletzt hatte ein Selbstmordattentäter Ende August in Kabul fünf Menschen mit in den Tod gerissen und acht weitere verletzt. Die islamistischen Talibanrebellen hatten sich zu dem Anschlag bekannt.

Ende Mai war bei einem schweren Bombenanschlag die deutsche Botschaft stark beschädigt worden. Mehr als 150 Menschen wurden bei dem Anschlag getötet, rund 400 weitere verletzt.

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