Drei superreiche Österreicher: Wlaschek, Mateschitz & Horten wieder auf Forbes-Liste

Bill Gates mit 50 Mrd. Dollar unangefochten an Spitze <b>DURCHKLICKEN:</b> So viel Geld haben die Reichsten

Der elitäre Klub der Milliardäre hat sich in den vergangenen drei Jahren fast verdoppelt. Das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" listet weltweit 793 Superreiche auf, 102 mehr als vor einem Jahr. 2003 waren es laut Forbes noch 476 Dollar-Milliardäre. Drei davon sind Österreicher.

Zu den heimischen Millionären zählen der Immobilien-Mogul Karl Wlaschek (88) mit einem Vermögen von 3,3 Mrd. Dollar (Platz 207). Kaufhaus-Erbin Heidi Horten (65) rangiert mit 3 Mrd. Dollar auf Platz 224 und Red-Bull-"Erfinder" Dietrich Mateschitz (61) liegt mit 2,4 Mrd. Dollar auf Platz 317.

Microsoft-Gründer Bill Gates bleibt mit einem geschätzten Vermögen von 50 Mrd. US-Dollar (41,9 Mrd. Euro) im zwölften Jahr in Folge unangefochten die Nummer eins. Das Gesamtvermögen der Superreichen ist mit 2,6 Billionen Dollar im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent gestiegen, das durchschnittliche errechnete Privatvermögen liegt bei 3,3 Mrd. US-Dollar (2,77 Mrd. Euro).

Das Vermögen von William Gates III. wuchs alleine binnen Jahresfrist um 3,5 Mrd. Dollar. Der Zweitplatzierte ist der US- Börsenguru Warren Buffet, wenngleich er 2 Mrd. Dollar einbüßte und nun nur noch über 42 Mrd. Dollar verfügt. Auf Platz drei liegt der Mexikaner Carlos Slim Helu mit 30 Mrd. Dollar. Ikea-Gründer Ingvar Kamprad verbesserte sich um zwei Positionen auf Platz vier mit einem Vermögen von 28 Mrd. Dollar, dahinter folgt der britisch-indische Stahlmagnat Lakshmi Mittal mit 23,5 Mrd. Dollar.

Insgesamt gab es im Vorjahr 102 Neuzugänge bei den "Superreichen", wobei allein zehn Neueinsteiger aus Indien stammen. Fast die Hälfte der Personen mit einem Vermögen von mehr als 1 Mrd. Dollar sind in den USA zu finden, nämlich ganze 47 Prozent. (apa/red)