Fakten von

Drei Europäer aus Gletscherspalte in Argentinien gerettet

Hilfsaktion dauerte zehn Stunden

Drei europäische Touristen sind beim Klettern auf Feuerland im Süden Argentiniens in eine Gletscherspalte gestürzt. Die beiden Belgier und ein Franzose seien von Rettungskräften aus der Spalte am Gletscher Vinciguerra befreit worden, teilte der zuständige Zivilschutz am Dienstag (Ortszeit) mit. Einer der Belgier renkte sich die Schulter aus, die beiden anderen erlitten leichtere Verletzungen.

Andere Besucher des 15 Kilometer von Argentiniens südlichster Stadt Ushuaia entfernten gelegenen Gletschers hatten beobachtet, wie die drei bei einem Klettermanöver mit Seilen auf einem vereisten Stück ausrutschten, etwa 100 Meter weit schlitterten und dann in die Spalte stürzten. Daraufhin alarmierten sie die Behörden.

Zu dem Gletscher rund 2.300 Kilometer südlich der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires gelangt man nach mehreren Stunden Fußmarsch bergaufwärts. Die Rettungsaktion hatte wegen der schwierigen Wetterverhältnisse und der geringen Sicht etwa zehn Stunden gedauert, wie der Zivilschutz weiter berichtete. Da kein Hubschrauber eingesetzt werden konnte, mussten Rettungskräfte die drei zu Fuß und ganz langsam ins Tal bringen.

Kommentare