Donauinselfest 2012 von

Party auf der Insel

Ex-Kicker Hans Krankl rockte auf der Hauptbühne, zahlreiche Acts folgen noch

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    Wiener Donauinselfest 2012

    Alec "Boss Burns" Völkel und Sascha "Hoss Power" Vollmer von The BossHoss

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    Wiener Donauinselfest 2012

    Alec "Boss Burns" Völkel von The BossHoss brachte ordentlich Stimmung auf die Insel

Das EM-Viertelfinali zur fußballfreien Zone erklärt worden - mit einer Ausnahme: Am Samstagnachmittag stieg Ex-Kicker Hans Krankl auf die Hauptbühne, um als "Johann K." einen Auftritt als euphorisch krächzender Popbarde abzuliefern. Gemeinsam mit der Band Monti Beton schöpfte der "Nachtfalke" aus dem Oeuvre der Beatles ebenso wie aus dem Austropop-Fundus. Ein Heimspiel: Dem Publikum gefiel es.

Der frühere Trainer der Nationalmannschaft intonierte ebenso beherzt wie in stimmlicher Schieflage "A Hard Day's Night", "With A Little Help From My Friends" und "Hey Jude" der vier Pilzköpfe aus Liverpool. Gewissermaßen als Gegenprogramm gab es ergänzend Coverversionen deutschsprachiger Kost, etwa Ambros' "Zwickt's mi", Falcos "Kommissar" oder den "Skandal im Sperrbezirk" der Spider Murphy Gang. Herr K. hatte sichtlich Spaß an der Performance und schickte nach so gut wie jeder Nummer ein "Danke" ins Publikum, worauf dieses postwendend ein "Bitte" zurückbrüllte. Abpfiff nach gut einer Stunde.

Großer Auflauf auf der Action- und Fun-Insel
Auf den anderen Bühnen ging es in den sonnigen Nachmittagsstunden noch eher gemächlich zu. Dafür standen Sport und Unterhaltung hoch im Kurs. Großer Auflauf herrschte etwa auf der Action- und Fun-Insel, wo Waghalsige aus mehreren Metern Höhe auf ein überdimensionales Luftkissen sprangen. Tagada, Trampoline, eine Kletterwand und Bike-Shows sorgten ebenso für Zeitvertreib. Die Kleinen wurden mit Kasperltheater sowie Zauber- und Breakdance-Shows vor Fadesse bewahrt.

Dank der Sonne war der Rasen nach den vormittäglichen Schauern inzwischen wieder trocken, was zum Herumfläzen auf Decken einlud. Verköstigt wurden die im Lauf des Nachmittags immer mehr werdenden Besucher mit einschlägigen Kalorienbomben, wobei für ein Bier und einen Hotdog in Summe gerne auch mal 8,50 Euro verlangt wurden.