Dodge Hornet: Der Giftzwerg wurde in Amerika geboren und ist alles andere als niedlich

Noch so klein und feiert trotzdem Premiere in Genf Weitere Debüts: Dodge Caliber und neuer SUV Nitro

Dodge Hornet: Der Giftzwerg wurde in Amerika geboren und ist alles andere als niedlich

Die zu DaimlerChrysler gehörende US-Marke Dodge, die in wenigen Monaten ihr Deutschland-Debüt geben wird, stellt in Genf eine verblüffende Kleinwagenstudie ins Rampenlicht. Kein anderer Hersteller hat einen so aggressiven Zwerg im Programm.

Darüber hinaus präsentiert Dodge in Genf die Europa-Version des Caliber, der im Sommer als erstes Modell der Marke die hiesigen Märkte entern soll und gegen Kompaktwagen wie den VW Golf oder den Peugeot 307 antritt. Auch eine 300 PS starke SRT-4-Version ist bereits in Planung; sie dürfte 2007 beim Händler stehen. Nach dem Caliber folgt als zweites Modell der Marke das SUV Nitro, das ebenfalls in der Europa-Version in Genf debütiert.

Apropos Länge
Lediglich 3,85 Meter misst der Dodge Hornet, und es dürfte nur wenige Autos von US-Herstellern geben, die das noch unterbieten. Europäische Dimensionen in amerikanischem Design lautet die Devise für diesen Prototypen, der womöglich in naher Zukunft als Einstiegsmodell der Marke in Europa zur Serienreife gebracht wird. Noch aber ist es für solche Spekulationen zu früh.

Beachtlich
Den Antrieb des Hornet übernimmt ein 1,6-Liter-Vierzylindermotor, der von einem Kompressor aufgeladen wird und 170 PS entwickelt. Das Drehmoment beträgt 224 Newtonmeter. Von 0 auf Tempo 100 unter knapp sieben Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 209 km/h.

Vergnügen muss sein
Vor allem aber soll der Wagen Fahrspaß bringen. Angesichts der Motorleistung ist das ziemlich wahrscheinlich, und ähnlich ambitioniert ist die Innenausstattung. Das Cockpit wirkt kühl und modern, die Sitze sind mit satiniertem Spezialschaum überzogen und äußerst filigran geformt. In der hinteren Tür auf der Fahrerseite ist eine Kühlbox untergebracht, in der gegenüberliegenden Tür steckt ein Klapptisch.