Doch noch ein Titel für Chelsea: Londoner gewinnen den prestigeträchtigen FA-Cup

Knapper Final-Sieg über Everton im Wembley-Stadion Gelungener Abschied von Trainer Guus Hiddink

Doch noch ein Titel für Chelsea: Londoner gewinnen den prestigeträchtigen FA-Cup © Bild: Reuters

Chelsea hat zum fünften Mal den englischen FA-Cup gewonnen. Die Londoner setzten sich im Finale im Wembley-Stadion gegen Everton mit 2:1 (1:1) durch und bescherten damit ihrem scheidenden Trainer Guus Hiddink einen gelungenen Abschied.

Dabei war der Auftakt noch ganz im Zeichen von Everton gestanden. Saha traf bereits nach 25 Sekunden zum 1:0 für den Club aus Liverpool und sorgte damit für das schnellste Tor in der FA-Cup-Finalgeschichte. Danach aber wurde Chelsea stärker und kam dank eines Kopfballs von Drogba (21.) und eines Distanzschusses von Lampard (72.) noch zum Erfolg. Sieben Minuten danach schien ein Lattenpendler von Chelsea-Flügelspieler Malouda die Torlinie überquert zu haben, Schiedsrichter Webb versagte dem Treffer jedoch die Anerkennung.

Hiddink, der sich ab sofort wieder auf sein Amt als russischer Teamchef konzentriert, holte seinen ersten Titel seit dem Gewinn der Meisterschaft 2006 mit PSV Eindhoven und gleichzeitig den ersten nationalen Titel außerhalb seiner Heimat Niederlande.

Rangers gewinnen schottischen Cup
Die Glasgow Rangers haben nach dem Gewinn der schottischen Meisterschaft auch den schottischen FA-Cup gewonnen. Im Finale im Hampden Park besiegten sie Falkirk (Robert Olejnik auf der Bank) mit 1:0. Der zur Pause eingewechselte Spanier Nacho Novo erzielte nur 30 Sekunden nach dem Wiederanpfiff das entscheidende Tor. Für die Rangers war es der 33. Cup-Sieg.

(apa/red)