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Rapid zu Gast bei News

Trainer Goran Djuricin und Rückkehrer Stefan Schwab im Gespräch

Sport - Rapid zu Gast bei News © Bild: APA/Haumer

Nach dem erfolgreichen Debüt von Cheftrainer Goran Djuricin wartet die nächste Herausforderung auf den angeschlagenen Rekordmeister Rapid Wien: Am Wochenende steigt das Derby gegen die Austria. Doch davor stand der neue Trainer und Stefan Schwab, "Rapidler des Jahres 2016", Rede und Antwort. Die spannendsten Aussagen hier:

Goran Djuricin und Stefan Schwab waren im Doppelpack zu Gast bei News.

Hat die Mannschaft gegen den Trainer gespielt?

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Über die einzigartigen Rapid-Fans

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Gekommen, um zu bleiben?

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Zu den Gästen

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Goran Djuricin: Vom Hütchenträger zum Hoffnungsträger. Seit Beginn der Karwoche im Amt, hat Rapids neuer Cheftrainer Goran Djuricin eine wechselvolle Karriere hinter sich. Als aktiver Spieler war er in vier von sechs Profijahren immer wieder schwer verletzt – und konnte sich danach als Profitrainer dennoch bis in die Regionalliga hocharbeiten. Der gebürtige Wiener, der aus einer serbisch-kroatischen Familie stammt, warf als Coach von ASK Ebreichsdorf (3.Liga) den Bundesligaverein SCR Altach aus dem Cup. Der damalige Altach-Coach Damir Canadi wechselte als Cheftrainer zum SK Rapid – und engagierte prompt Djuricin als Co-Trainer. Djuricin war im straff hierachischen System Canadis der Mann, der im Training die Hütchen aufstellte, Einfluss auf die Taktik hatte er kaum. Nun ist es ausgerechnet der 42-jährige Djuricin, der Canadi auf der Trainerbank ersetzt. Sein großes Plus: Djuricin wird von den Spielern akzeptiert, aber nicht gefürchtet. Sein größtes Minus: Er verfügt über keinerlei Erfahrung als Bundesliga-Coach.

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Stefan Schwab: Laufmaschine mit langem Atem. Eine komplizierte Knöchelfraktur setzte Stefan Schwab für fast ein halbes Jahr außer Gefecht, doch nun steht der Mittelfeldmotor aus dem Pinzgau wieder am Platz – und behauptet seine Rolle als einer der Antreiber und Führungsspieler. Technisch versiert, kampfstark, schußgewaltig und mit seinen 26 Jahren im besten Fußballeralter: Eigentlich wäre der bescheidene Salzburger reif für einen Auslandstransfer. Doch der mittelfristige Erfolg mit Rapid ist ihm wichtiger als ein schneller Karriereschub. Deshalb unterschrieb er im vergangenen Sommer bis zum Jahr 2020 für die Grün-Weißen. „Besser erfolgreich in Österreichs erster Liga als Mitläufer in Deutschlands zweiter“, lautet das Credo des Salzburgers. Sein Plus: Er wurde von den Fans zum „Rapidler des Jahres 2016“ gewählt und steht in den Vereinsannalen damit auf einer Stufe mit Legenden wie Schöttel, Maierhofer oder Ivanschitz. Zudem ist er der zweite Mannschaftskapitän hinter Steffen Hofmann. Sein Minus: Wer sich nicht im Ausland profiliert, wird es als Kandidat fürs Nationalteam schwer haben.