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Alligator verschleppt und tötet Kind

Sterbliche Überreste des Buben in Disney-Hotelanlage von Taucherteam gefunden

Alligator © Bild: iStock

Mitten in einer Disney-Hotelanlage in Orlando hat ein Alligator einen Zweijährigen vor den Augen seines Vaters geschnappt und mit sich gerissen. Nach stundenlanger Suche wurden die sterblichen Überreste des kleinen Buben am Mittwoch von einem Taucherteam aufgefunden. Disney schloss als Vorsichtsmaßnahme alle Strände von "Disney World".

"Eine solche Attacke ist nicht zu überleben", sagte Sheriff Jerry Demings vor Medien am Mittwoch. Dutzende hatten den See über Nacht stundenlang abgesucht. Der Körper des Buben wurde nahe der Stelle gefunden, wo er ins tiefere Wasser gezogen worden war.

Alligator verschleppte und tötete Kind
© REUTERS/Adrees Latif Die Hotelanlage

Für die Suche nach dem Kind setzten die Rettungskräfte Schallmessgeräte und Scheinwerfer ein, ein Hubschrauber kreiste über dem See. Feuerwehrleute standen am Ufer und suchten das Gewässer mit Infrarotkameras ab. Auch ein professioneller Alligator-Fänger war im Einsatz, wie der "Orlando Sentinel" berichtete. Vier Alligatoren wurden dem Bericht zufolge gefangen und untersucht, ohne dass zunächst eine Spur des Buben gefunden wurde. Letztlich wurde die Leiche am Rand des Sees entdeckt.

Vater wollte Bub befreien

Der Bub gehörte laut "Orlando Sentinel" zu einer Familie aus Nebraska, die in der Anlage Ferien machte. Der Bub spazierte durchs seichte Wasser, als das Tier zuschnappte. Sein Vater versuchte vergeblich, sein Kind aus den Fängen des Alligators zu befreien. Er verletzte sich dabei am Arm. Auch die Mutter sei ins Wasser gegangen, habe sich jedoch von dem Tier ferngehalten.

Alligator verschleppte und tötete Kind
© REUTERS/Adrees Latif Suche nach dem Bub

Die Hotelanlage ist über eine Hochbahn mit dem Vergnügungspark verbunden und gehört zum Disney-Konzern. Das Hotelmanagement zeigte sich von dem tragischen Unfall erschüttert. Laut Polizei hat es in der Umgebung bisher keinen ähnlichen Vorfall gegeben.

Dramatische Vorfälle in Orlando

Die Ferienstadt Orlando wurde in den vergangenen Tagen von gleich mehreren dramatischen Vorfällen erschüttert. Am Wochenende attackierte ein mutmaßlich islamistischer Attentäter mitten in der Innenstadt den Homosexuellen-Club "Pulse", schoss um sich und nahm Geiseln. 49 Menschen und der Täter wurden getötet.

Zwei Tage zuvor war in Orlando die 22-jährige Sängerin Christina Grimmie, bekannt aus der Casting-Show "The Voice", nach einem Konzert erschossen worden. Der Täter nahm sich anschließend das Leben.

Kommentare

Oberon
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Reißerische Überschrift, aber die dürfte in diversen deutschsprachigen Medien, ohne Nachzudenken, einfach übernommen worden sein.

Der kleine Bub hat sein Leben verloren, weil seine Eltern offensichtlich nicht in der Lage waren, ordentlich auf ihn aufzupassen.
Der Alligator ist ein Tier, hat daher nicht die Möglichkeit, sich für gut oder böse zu entscheiden. Er folgt lediglich seinen .....

Oberon
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.... Instinkten!

In der Disney-Anlage gibt es ein Schild, darauf steht: Schwimmen verboten. "Diese Schilder wurden von der Familie ignoriert, der Bub spazierte durchs seichte Wasser."( Quelle: krone.at.) Diese spezielle Info ist sonst nirgends zu finden!

Jugendliche fühlen sich von Verbotsschildern provoziert und wollen testen, was geht. Erwachsene, besonders Eltern, sollten .........

Oberon
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.... irgendwann einmal in der Lage sein, geistige und menschliche Reife zu zeigen. Oder haben sie etwa das "schwimmen(!) verboten" wörtlich genommen??

strizzi1949
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Was will man denn? Es wird doch überall kolportiert, dass die Jüngeren heutzutage nicht mehr sinnerfassend lesen können! Da kann ein Schild mit "Schwimmen verboten" schon ein Problem darstellen!

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