Dienstrecht von

Lehrer drohen mit Streik

Während Gewerkschaft auf Lösung hofft, bereiten sich Lehrer auf Konfrontation vor

Lehrer in der Klasse © Bild: Thinkstock/iStockphoto

Auch wenn sich die Hinweise verdichten, dass die Regierung am Montag die Verhandlungen mit der Gewerkschaft zum Lehrerdienstrecht beenden und tags darauf den Gesetzesentwurf im Ministerrat beschließen könnte, hoffen die Lehrer vorerst weiter auf eine einvernehmliche Lösung. "Ich gehe davon aus, dass am Montag nicht die letzte Verhandlung stattfindet", so Chefverhandler Paul Kimberger (FCG).

"Ich appelliere an die Verantwortlichen, jetzt keinen unklugen Schritt zu setzen", sagte er zur APA. Nachsatz: "Sonst müssen sie mit gewerkschaftlichen Maßnahmen rechnen."

"Bis zum unbefristeten Streik"

Die Lehrer an den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) bereitet sich unterdessen bereits auf eine Konfrontation vor: Die erweiterte Bundesleitung hat auf ihrer aktuellen Tagung einen Resolutionstext beschlossen, in dem von "gewerkschaftliche Maßnahmen bis hin zum unbefristeten Streik" die Rede ist. Derzeit laufen allerdings dem Vernehmen nach hinter den Kulissen noch Gespräche zwischen Gewerkschaft und Politik.

Kimberger räumt ein, dass Dienstgeber und -nehmer in den Knackpunkten - Gehalt, Arbeitszeit und Unterstützungspersonal zur Entlastung der Pädagogen - genauso weit auseinanderliegen wie zu Beginn der seit Mai 2012 laufenden Verhandlungen. Die Regierung hatte nach 33 Runden Mitte August ohne Zustimmung der Gewerkschaft einen Gesetzesentwurf in Begutachtung geschickt, rund 1.700 großteils negative Stellungnahmen sind dazu eingegangen. Eingearbeitet worden sei diese Kritik allerdings nicht, ärgert sich Kimberger. Für ihn ist das eine "demokratiepolitischen Frotzelei".

Kommentare

IHR könnt ja zu Hause bleiben eh scho wurst
Warum bestraft ihr die Eltern,Großeltern??
Nur weil ihr 20 statt 24 Stunden arbeiten sollt.
Ich war in meinen Beruf IMMER 40 Stunden unterwegs
Und 3 Monate Urlaub hab ich auch nicht gehabt!!!

tjo, jetzt habens den anschluss verpasst und müssen jetzt 30 jahre hungerstreiken
das macht ihnen ja nichts aus, weils zu dick sind und nicht mal durch das schultor kommen.
der betonblock bekommt ein dankeschön mit austritt vom GÖD als spartarif :))))

Unglaublich wie abgehoben diese Typen sind!!!
Unterricht von 8:00 h bis 12:00 h und über 3 Monate Urlaub bei fürstlicher Bezahlung - das alles ist noch zu wenig???
Leute in der Privatwirtschaft müssen oftmals mit 1.000 netto auskommen und mehr als 40 Std. arbeiten!

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