Die schlimmsten Stauwochenenden 2008: Hier heißt es heuer wieder "Nix geht mehr"

Fußball-EM bringt zusätzliches Verkehrschaos mit sich Die längsten Staus gibt es Ende Juli/Anfang August

Die schlimmsten Stauwochenenden 2008: Hier heißt es heuer wieder "Nix geht mehr" © Bild: ÖAMTC

Der Start in die Semesterferien ist nur der Auftakt für eine ganze Reihe von Stau-Wochenenden im laufenden Jahr sein. Neben dem schon gewohnten Sommerreiseverkehr im August, wird es heuer bereits im Juni an einigen Tagen eng werden. Grund ist der Ansturm der Fußballfans im Zusammenhang mit der Fußball-Europameisterschaft 08. Der ÖAMTC gibt jetzt schon einen Überblick über die wahrscheinlich stärksten Stauwochenenden 2008.

ÖAMTC-Staukalender 2008: Alle Ferientermine und Stau-Prognosen für das laufende Jahr (+GRAFIK)

16. und 17. Februar 2008 - Semesterferien
Obwohl die Ferientermine in Österreich geändert wurden, damit sie nicht mit jenen in Bayern zusammenzufallen, wird es an diesem Wochenende eng auf den Straßen. Ferienbeginn in fünf und Schulbeginn in vier Bundesländern reichen aus, um auf den Hauptverbindungen in Westösterreich kilometerlange Staus zu verursachen.

10., 11. und 12. Mai - Pfingsten
Der frühe Termin verspricht zwar kürzere Staus als in den letzten Jahren, trotzdem wird der Beginn der Pfingstferien in acht deutschen Bundesländern die Kolonnen vor dem Tauern Tunnel zum Stehen bringen

7. bis 29. Juni - Fußball-Europameisterschaft
Vor allem zu den Gruppenspielen in Wien und Klagenfurt wird es einen enormen Andrang der Fans geben. Die Anhänger von Österreichs Gegnern in der Vorrunde - Deutschland, Kroatien, Polen - werden vielfach mit Autos und Bussen anreisen.

19. Juli bis 17. August - Höhepunkt des Sommerreiseverkehrs
Wie jedes Jahr wird es an allen Samstagen von Mitte Juli bis Mitte August auf den Transitstrecken Richtung Süden eng. Stau-Höhepunkte werden 2008 das letzte Juli- und das erste August-Wochenende mit Start in die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern, prognostiziert der ÖAMTC. Ab Anfang August setzt aber auch bereits der Rückreiseverkehr ein, was vor allem vor dem Katschbergtunnel stundenlange Wartezeiten bedeuten kann. (OTS/red)