Buch über Vornamen von

Ernst beiseite

Amüsanter Amoklauf in Sachen Namens-Sünden. PLUS: Welcher ist am nervigsten?

Ernst beiseite © Bild: Rowohlt Verlag

Ist Ruben wirklich ein Name für verwöhnte Arztsöhne? Sind Menschen die Andreas heißen langweilig und kann eine Jaqueline jemals Vorstandsvorsitzende werden? Wieso tauft man sein Kind Camelia, wo doch eine Damenbinde so heißt. Und warum haben es Kevins so schwer und sind Petras wirklich hässlich? Niemand kann etwas für seinen Vornamen, den Schuld sind ohnehin die Eltern. Machen Sie sich nichts daraus, im neuesten Buch von William Wahl "Ernst beiseite! 500 Namen, die Sie Ihrem Kind besser nicht geben sollten" kriegt fast jeder sein Fett weg.

Zahlreiche Bücher helfen werdenden Eltern, den passenden Namen für Ihr Kind zu finden. Autor William Wahl sagt Ihnen, wie Sie Ihr Kind auf keinen Fall nennen dürfen. In "Ernst beiseite! 500 Namen, die Sie Ihrem Kind besser nicht geben sollten" (Rowohlt Verlag) nennt er die schlimmsten Namenssünden und zieht hemmungslos über über sie her.

Gemein, aber sehr komisch

Natürlich muß man sich nicht daran halten, was das herrlich-böse Buch rät. Wenn man sich jedoch einmal reingelesen hat, findet man einen amüsanten Amoklauf in Sachen Vornamens-Sünden. Hier ein paar Kostproben: "Andreas ist ein langweiliger Name für langweilige Menschen." "Ruben ist ein Name für Arztsöhne, für kleine verwöhnte Bengel." Manfred klingt in ausländischen Ohren wegen seiner Kombination aus alevolarem Nasallaut und zwei aufeinanderfolgenden Frikativen nach dem Inbegriff des hässlichen Deutschen."

Ach ja, Imogen ist übrigens kein Anti-Durchfall-Präparat, sondern ein Frauenname.

Die schlimmsten Namenssünden

Stimmen Sie ab: Welchen Vornamen können Sie nicht mehr hören, welcher Name nervt am meisten?

Ergebnisse anzeigen

Kommentare