Die russische Revolution bei Lada: Von der alten Ostblock-Karre zum Super-Sportwagen

Mit Studie Revolution 3 gibt Lada ein Lebenszeichen Kalter Krieg könnte wieder auf der Straße beginnen

Wenn man das Wort Lada hört, denkt man automatisch eher an eine Ostblock-Karre oder an den Geländewagen Niva. Mitnichten die Russen geben auf dem Pariser Autosalon ein mächtiges Lebenszeichen von sich und präsentieren den Sportwagen Revolution 3. Damit zeigt der russischer Autohersteller, dass er mehr kann als nur jahrzentelang die gleichen Modelle zu produzieren.

Die russische Revolution bei Lada: Von der alten Ostblock-Karre zum Super-Sportwagen © Bild: EPA/Langsdon

In der russischen Automobil-Industrie, vor allem bei beim Autohersteller Lada, raschelt es ordendlich im Blätterwald. Mit der Marke Lada verbindet man eher eine nicht umzubringende und veraltete Technik. Aber man sollte es kaum glauben, dieser reinrassige, scharfe und kantige Flitzer kommt von Lada. Und damit könnte der Hersteller eine russische Revolution starten, so ist auch der Name des Russen - Revolution 3.

Das Leergewicht des 1,15 Meter hohe und 4,2 Meter langen Sportwagens beträgt mehr als eine Tonne. Angetrieben wird der Revolution 3 von einem Mittelmotor mit zwei Liter Hubraum, der satte 245 PS leistet. Als Alternative soll der 350 PS starke 3,7-Liter-Motor von Nissan für den russischen Zweitürer eingesetzt werden können, der 105 PS mehr von sich gibt.

In 5,9 Sekunden soll der russische Flunder Tempo 100 erreichen können, die Höchstgeschwndigkeit liegt bei 250 km/h. Noch ist der Revolution 3 eine reine Konzeptfahrzeug mit Stahlrahmen, auf dem ein Kunststoffchassis ruht. Momentan lassen sich weder Türen noch Motorhaube öffnen. Eine fahrfertige Version soll nächstes Jahr zu sehen sein. Ob der Revolution 3 jemals in Produktion geht sollte, wird ein Geheimnis bleiben. Falls doch, dann könnte es wieder einen kalten Krieg geben, diesmal auf der Straße. (red)