Die Nobelpreisträger für Chemie seit 1997:
Ihre wissenschaftlichen Forschungserfolge

Und die Preisträger waren:

1997

Paul D. Boyer (USA)
John E. Walker (Großbritannien)
Jens C. Skou (Dänemark)

Studien zu Reaktionen von Enzymen

1998
Walter Kohn (Österreich/USA)
John E. Pople (Großbritannien)

Bahnbrechende Leistungen, die es ermöglichten, seit Jahrzehnten bestehendes Wissen über chemische Reaktionen auch praktisch zu nutzen

1999
Ahmedd Zewail (USA)
Sichtbarmachung der Bewegung von Atomen während einer chemischen Reaktion mit Hilfe ultraschneller Laserblitze

2000
Alan Heeger (USA)
Alan MacDiarmid (USA)
Hideki Shirakawa (Japan)

Entdeckung und Entwicklung von leitenden Polymeren

2001
William S. Knowles (USA)
Ryoji Noyori (Japan)

Für die Entwicklung der katalytischen asymmetrischen Synthese

K. Barry Sharpless (USA)

Für seine Arbeiten über chiral katalysierende Oxidationsreaktionen

2002
John B. Fenn (USA)
Koichi Tanaka (Japan)

Für ihre Entwicklung von weichen Desorption/Ionisation-Methoden zur massenspektrometrischen Analyse von biologischen Makromolekülen

Kurt Wüthrich (Schweiz)

Für die Entwicklung der kernmagnetischen Resonanzspektroskopie zur Bestimmung der dreidimensionalen Struktur von biologischen Makromolekülen in Lösung

2003 Peter Agre (USA)

Für Entdeckungen bezüglich der Kanäle in Zellmembranen

Roderick MacKinnon (USA)

Für strukturelle und mechanistische Studien an Ionenkanälen

2004
Aaron Ciechanover (Israel)
Avram Hershko (Israel)
Irwin Rose (USA)

Für die Entdeckung des Ubiquitin-Systems, das für den Abbau von Proteinen in Körperzellen verantwortlich ist

2005
Yves Chauvin (Frankreich)
Robert H. Grubbs (USA)
Richard R. Schrock (USA)

Für Entwicklung bzw. Verbesserung einer Synthesemethode für organische Verbindungen, der sogenannten Metathese

2006
Roger D. Kronberg (USA)

Für seine Studien zur eukaryotischen Transkription, jener Mechanismus, wie in der Zelle der genetische Code in Proteine übersetzt wird. (APA/red)