Die Gartensaison hat begonnen: Schützen Sie sich vor potenziellen Unfallgefahren

Unfallgefahr bei Männern & Kleinkindern am größten Gartenarbeit erfordert eine sichere Handhabung

Die Gartensaison hat begonnen: Schützen Sie sich vor potenziellen Unfallgefahren

Mit dem frühlinghaften Wetter hat auch die Gartensaison in Österreich Einzug gehalten. Die Arbeit mit Blumen und Pflanzen bringt aber nicht immer nur Freude, sondern birgt auch Gefahren: Jedes Jahr landen rund 10.000 Hobbygärtner im Krankenhaus, teilte der Versicherungskonzern Allianz am Dienstag in einer Presseaussendung mit. Männer sind laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) wegen gefährlicher Tätigkeiten öfter betroffen als Frauen.

Knapp die Hälfte der Österreicher widmet sich mehr oder weniger intensiv der Gartenarbeit, die meisten Blessuren verlaufen glimpflich, so der Versicherungskonzern. Ein Großteil der Unfälle passiert auf rutschigem Gras. 32 Prozent verletzen sich laut Allianz bei Stürzen auf dem Rasen, 26 Prozent landen auf Stein oder Beton. Auch Gartenschläuche werden zur Stolperfalle. Gefährlich ist aber auch die Arbeit mit Gartenschere, Sense und Sichel (zehn Prozent).

Hauptproblem: Der laufende Motor
Besonders verletzungsanfällig sind Männer, die sich bei Tätigkeiten mit Säge und Rasenmäher auch schwere Verletzungen zuziehen. Hauptproblem dabei: Die Geräte werden bei laufendem Motor repariert. Auch Schnittverletzungen durch Hacke oder Axt zählen zu den typischen Männer-Unfällen. Für Kinder stellen besonders Swimmingpools und Biotope eine Todesfalle dar. Für die Jüngsten kann bereits ein Wasserstand von wenigen Zentimetern lebensgefährlich sein, berichtete die Versicherung. Laut KfV ist Ertrinken die zweithäufigste Todesursache bei Kleinkindern unter fünf Jahren.

Sicher mit Versicherung
Um die Folgen von Gartenunfälle zu mindern ist laut Allianz der richtige Versicherungsschutz wichtig. Denn nach Stürzen von der Leiter landen einige Hobbygärtner auch im Rollstuhl. Von der gesetzlichen Unfallversicherung erhält man überhaupt keine Leistung, die gesetzliche Krankenversicherung zahlt bei Freizeitunfällen nur die Behandlungskosten, hieß es in der Aussendung. Neben einer Unfallversicherung mit ausreichend hohe Kapitalleistung und monatlicher Invaliditätsrente, sei auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlenswert. (APA/red)