Die aufregenden Gagen der Manager: NEWS weiß, was die Top-Bosse weltweit kassieren!

Bezüge in Millionenhöhe moralisch gerechtfertigt? Absoluter US-Spitzenverdiener ist Richard D. Fairbank

Ist ein Manager 192 Millionen wert? Große Aufregung herrschte beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Grund der Entrüstung: das Megagehalt von Novartis-Chef Daniel Vasella. Mit 13,4 Millionen Euro liegt der Pharmaboss, trotz bevorstehender Stellenkürzungen im Unternehmen, im europäischen Spitzenfeld. Und seine zusätzlichen Bezüge in Form von üppig bemessenen Aktienpaketen ließ er erst gar nicht in den Geschäftsbericht schreiben.

Weltweit sorgen Millionengagen trotz mäßiger Unternehmenszahlen oder drastischen Personalabbaus für Unmut. Und ebenso regelmäßig taucht die Frage auf, ob Bezüge in zigfacher Millionenhöhe moralisch überhaupt zu rechtfertigen sind.

Gehaltsolymp USA
Der Vergleich zeigt allerdings enorme Unterschiede zwischen Österreich, Europa und dem Gagen-Mekka USA. Denn nirgendwo schießen die Saläre der CEOs so in die Höhe wie in den Vereinigten Staaten. Absoluter Spitzenverdiener ist Richard D. Fairbank. Der Boss des Finanzdienstleisters Capital One Financial (Kreditkarten, Leasing) genehmigte sich im abgelaufenen Jahr satte 192 Millionen Euro. Und wurde von seinem Unternehmen zusätzlich mit 145 Millionen Euro in Form von Aktienoptionen bedacht.

Österreicher geben es billiger
Daneben nimmt sich der europäische Spitzenreiter, L'Oréal-Chef Sean-Paul Agon (Kosmetikindustrie), mit 20 Millionen Euro fast bescheiden aus. Und die bestverdienenden Österreicher Siegfried Wolf (Magna) und Peter Brabeck-Letmathe (Nestlé) liegen mit guten 9 Millionen Euro Jahreseinkommen noch einen deutlichen Schritt darunter. Entsprechend schwierig ist es für heimische Unternehmen, Manager der internationalen Elite an Bord zu holen.

Farbe bekennen
Möglich sind solche Gehaltsvergleiche erst, seitdem strenge Börsenregeln Transparenz in die Vorstandsgehälter gebracht haben. Trotz zunächst heftiger Widerstände veröffentlichen nahezu alle börsennotierten Unternehmen nicht nur die Gesamtbezüge des Vorstands, sondern auch die der einzelnen Mitglieder.

Bonusprogramme boomen
Denn nur mit einer entsprechenden Beteiligung am Unternehmenserfolg lassen sich Topmanager von Weltkonzernen ködern. Entsprechend hohe Boni sind geradezu zum Statussymbol der Business-Elite geworden. Tüchtige Investmentbanker wie Richard S. Fuld jr., Boss der New Yorker Lehman Brothers, hat so 2005 sein Jahresgehalt gar mehr als verfünffachen können. Und seinem Paradeunternehmen dennoch ordentliche Renditen beschert.

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