Die Einführung der "Touristenbim" in Bratislava soll Anregung für Wien sein

Gut ausgebautes Schienennetz beste Voraussetzung Kosten des Projekts in Bratislava nur rund € 80.000

Die Einführung der "Touristenbim" in Bratislava soll Anregung für Wien sein

"Wien hinkt nach", sagt die Sprecherin für öffentlichen Verkehr der Grünen Wien, Ingrid Puller, anlässlich der Einführung einer Touristenbim in Bratislava. Die Grünen hatten einen dementsprechenden Vorschlag bei den Verhandlungen um die grün-roten Projekte gemacht. Gerade in Wien bietet sich aber diese Option auf Grund des gut ausgebauten Schienennetzes geradezu an. Hauptbahnhöfe und Busbahnhöfe können mit dem Stadtzentrum auf der Schiene verbunden werden. Es gibt genug Schleifen zum Zu- und Aussteigen.

"Wieso schafft Bratislava eine qualitative Weiterentwicklung im Tourismusbereich und auch eine Zusammenarbeit des privaten und öffentlichen Sektors und Wien nicht?" fragt Puller. Die Kosten des Projektes in Bratislava, das vier Busse und eine Straßenbahn umfasst, betragen nur rund 80.000 Euro. Die Touristenbim in Bratislava wurde im Rahmen eines EU-Projektes gefördert. "Die Vision Touristenbim soll auch in Wien umgesetzt werden, Bratislava zeigt's vor", so Puller abschließend.