Die meisten Ausländer kommen aus Serbien: Mit 137.662 Bürgern vor Türkei mit 116.882

An dritter Stelle liegt Deutschland mit 94.672

Die meisten der nach Österreich zugewanderten Personen stammen aus Serbien-Montenegro. Nach Daten der Statistik Austria aus dem Jahr 2005 lag diese Gruppe mit 137.662 vor Zuwanderern aus der Türkei mit 116.882. An dritter Stelle liegt Deutschland mit 94.672. Insgesamt waren von 8.206.524 in Österreich wohnhaften Personen 788.609 ausländischer Herkunft, das sind 9,6 Prozent.

Bei der Unterscheidung der Zuwanderung nach Kontinenten zeigt sich, dass ausländische Staatsbürger aus Europa mit 685.156 oder 86,9 Prozent den Löwenanteil ausmachen. Es folgt Asien mit 50.519 Zuwanderern, Afrika (20.124), Nordamerika (8.181), Südamerika (4.494) sowie Ozeanien (inklusive Australien 1.194). Darüber hinaus gibt es Staatenlose, Personen ungeklärter Herkunft und die Rubrik "Unbekannt".

Zählt man die Staaten des ehemaligen Jugoslawien zusammen, liegt diese Gruppe eindeutig mit 303.355 voran. Die Länder der ehemaligen Sowjetunion (Russische Föderation, Ukraine, Weißrussland, Estland, Lettland, Litauen, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan) kommen gemeinsam auf 21.576.

Land Zahl
1 Serbien-Montenegro 137.662
2 Türkei 116.882
3 Deutschland 94.672
4 Bosnien-Herzegowina 90.988
5 Kroatien 58.719
6 Polen 27.056
7 Rumänien 21.871
8 Mazedonien 15.986
9 Ungarn 15.455
10 Russische Föderation 14.272
11 Italien 12.206
12 Slowakei 11.479
13 China 8.401
14 Tschechien 7.498
15 Großbritannien 6.870
16 USA 6.854
17 Schweiz 6.692
18 Bulgarien 6.496
19 Iran 6.032
20 Nigeria 5.930
21 Indien 5.861
22 Frankreich 5.249
23 Niederlande 5.077
24 Ägypten 5.045
25 Ukraine 4.028
26 Philippinen 3.886
27 Afghanistan 3.365
28 Thailand 2.907

(apa)